Widerstand

05.09.15 Anti Pro Deutschland Aktion Wuppertal

Die Nasen von Pro Deutschland hatten in Wuppertal Heckinghausen zu einer Demo gegen die dortige Flüchtlingsunterkunft aufgerufen. 40 von ihnen waren angerückt um angetrunken menschenfeindliche Parolen zu brüllen und rum zu pöbeln. Dem gegenüber waren 500 AntifaschistInnen gekommen um ihre Solidarität mit den Refugees zu demonstrieren und dem braunen Haufen Paroli zu bieten. https://www.facebook.com/events/1664367703849732/

Während die Nasen noch in Richtung Flüchtlingsheim unterwegs waren, gelang es einer Gruppe von 8 AktivistInnen, mit einem Linienbus auf die Route zu gelangen und im richtigem Moment her raus zu springen und sich vor die Demo auf die Straße zu setzen, so dass die Nasen kurz stoppen und dann am Straßenrand an ihnen vorbei geführt werden mussten. Nachdem die Nasen an ihnen vorbei gezogen waren, durften sie die Route ohne Abgabe von Personalien verlassen.

Vor der Unterkunft standen sich dann die beiden Demos in Sichtweite gegenüber und da die Anlage und die Stimmung auf der Seite der Gegendemo, Mensch sei dank, weit aus besser war, musste Mensch nichts von der plumpen Hetze hören. Soweit wir wissen kam es vor Ort zu keinen Übergriffen seitens der Nasen.

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27.04.15 DüGiDa geht kaputt

Erneut hatte DüGiDa zu ihrem Spaziergang der Fremdenfeindlichkeit aufgerufen und dieses mal kamen die Düsseldorfer Gegendemonstranten, gewappnet mit beschrifteten Schirmen, um das Trauerspiel der Hetze nicht mehr sehen zu müssen. Sie ergaben ein wirklich schönes, antifaschistisches Gesamtbild (Bild von DSSQ https://www.facebook.com/duesseldorfstelltsichquer/photos/a.1530054737246462.1073741828.1529481577303778/1572689999649602/?type=1&theater). Es gab Sprüche auf ihnen die zur Solidarität aufriefen wie z.B. „Faşizme Karşı Omuz Omuza!“(Schulter an Schulter gegen Faschismus)“ oder auch „Fck Cps“ als Zeichen gegen die Kriminalisierung eines Teilnehmers, der in den Wochen zuvor für diese Buchstaben auf einem Rucksack, einen Bußgeldbescheid erhalten hatte oder sogar ganze gemalte Bilder wie zum Beispiel das in der Woche zuvor zum Einsatz gekommene „Follow your Leader“ samt suizidalem Führer (auf einem Schirm, nicht schlecht!) 1509966_10206862717989170_1081541600276302143_n

. Leider gab es auch wieder Personalien-Aufnahmen u.a. wegen, einem der Polizei nicht gefallendem T-Shirt Aufdruck. Doch die aggressive Sicherung der Route, war dieses mal nicht so extrem wie in den vergangenen 15 Wochen. Lange konnte man in kleineren Gruppen ohne aufgehalten zu werden über die gesamte Route laufen. So kam es auch zu mindestens zwei Sitzblockaden von jeweils 5 – 10 Leuten. Was die Abendlandhetzer natürlich zur Weißglut trieb, allgemein schienen sie an diesem Tag eher darauf bedacht möglichst jede Kleinigkeit anzeigen zu wollen, irgendwie schienen sie zu wissen das ihre Allmachts-Aufmarsch-Fantasien im sterben lagen. Das Zahlen Verhältnis war unter 40 Nasen gegen über 400 Gegendemonstranten. Man soll sich ja nie zu früh freuen aber wie es scheint ist es erst mal überstanden. Denn gegen Ende der Veranstaltung gab es die Ansage der NPD Führungskader das man nicht mehr wöchentlich hier aufkreuzen würde „um Kräfte zu sammeln“. Es gab so was wie eine Abstimmung, deren Ausgang eher Waage mit eventuell 1-2 mal monatlich oder so schloss. Das bedeutet zwar nicht das die Scheiße endlich ganz aufhört aber zumindest nerven sie nicht mehr jeden Montag. Ob das nur am vollen Terminkalender der NPD (die ja grade ihre Mobi Tour für den 1. Mai macht) liegt, bleibt abzuwarten aber es ist eindeutig ein großer Erfolg der nur auf dem Engagement des Bündnisses DSSQ, allen aktiven Gruppen und den Einzelpersonen die sich jeden Montag diesem braunen Mob entgegen gestellt haben, beruht. Doch das Problem der rechten Agitation und der Übergriffe ist damit natürlich noch lange nicht bewältigt, nicht hier und auch nicht im weiteren Umfeld. So mobilisiert die NPD zum Beispiel zum 1. Mai landesweit nach Mönchengladbach. Das Bündniss MSSQ ruft zur Beteiligung am Gegenprotest auf. Veranstaltung: https://www.facebook.com/events/382862515229180/

13.04.15 Dügida, BlockiererInnen und die Cops

Wieder mal ein ereignisreicher Montag. Menschen die schon vorher durchgesickert waren oder grade noch durchsickerten starteten um 18uhr eine ca. 30 Mensch starke Sitzblockade auf der Friedrich-Ebert-Straße, auf der Route der Dügidas. Die Cops wollten sie erst räumen und zerrten sie rabiat zur Seite (Bericht von DSSQ http://duesseldorf-stellt-sich-quer.de/blog/2015/04/14/sitzblockade-auf-der-route-von-duegida-polizei-geht-unverhaeltnismaessig-gegen-gegendemonstantinnen-vor-duegida-musste-auf-den-gehweg/  ) doch bildeten dann einen Kessel um sie und es blieb auch dabei bis Beendigung der Veranstaltung, so das die Dügidas die Straße dort nicht nutzen konnten und über den Bürgersteig geführt werden mussten, was bei knapp über 40 Teilnehmern auf deren Seite auch nicht zu schwierig war. Ungefähr zeitgleich versuchten ca. 80 AktivistInnen auf der Karlstraße gemeinsam durch die Gitter zu kommen, weshalb die Cops mal wieder völlig überreagierten. Das sofort Literweise Pfeffer eingesetzt wurde, ist man ja inzwischen gewöhnt hier in Düsseldorf aber es wurde mal wieder mit unverhältnismäßiger Brutalität mit dem Knüpel auf die Menschen eingeprügelt. Man hörte laute Schmerzensschreie und darüber wutentbrannte Stimmen der AktivistInnen. Es kam zur Einkesselung von ca. 30 Menschen direkt vor Ort. Ein anderer Teil entfernte sich widerstrebend über die Immermanstraße wobei die Cops immer wieder auf jeden einprügelten den sie zu fassen bekamen. Dann kam es zu einer zweiten Einkesselung, von noch einer Handvoll AktivistInnen. Später wurden die beiden Kessel zusammengeführt und es wurden die Personalien aufgenommen und es gab wohl auch mehrere in Gewahrsam nahmen. Bei der Kundgebung am Stresemanplatz umringte die Zolipei die anwesenden Demonstranten und man sah das sie Leute suchten um sie raus zu ziehen. An der Kundgebung am Hbf war es das gleiche Spiel und wiedereinmal waren verdammt viele Zivicops rechtswidrigerweise auf allen Kundgebungen, die ungeniert in die Menge zeigten, damit die Cops einzelne Menschen hätten raus ziehen können und es teilweise auch taten. Auf ihrem Rückweg musste Dügida wieder an der Sitzblockade über den Bürgersteig geleitet werden und wurde am Hbf von lauten antifaschistischen Parolen empfangen. Als die Abreise von eben solchen Parolen begleitet wurde kam es wieder zu einer Ingewahrsamnahme, aufgrund der Aussage eines Zivis. Auch wenn die Cops ihr möglichstes tun um den Gegenprotest zu kriminalisieren, werden die Menschen die zum Gegenprotest kommen immer entschlossener sich das ganze absurde Schauspiel nicht mehr bieten zu lassen.

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18.03.15 Blockupy Frankfurt. #18M Erlebnisbericht „Gelber Finger“

Wir sind am Dienstag den 17. nach Frankfurt gefahren und ohne Probleme angekommen auch wenn an verdammt vielen Stellen auf der Autobahn Polizeikarren in Warteposition standen und viele Hundertschaften das selbe Ziel hatten wie wir. Als wir an unserer Unterkunft ankamen (weit ab von der Innenstadt) bog nach kurzer Zeit ein Wasserwerfer genau in die Straße ein und wir dachten schon wir bekämen privat Betreuung doch wie sich heraus stellte hatte dieser sich nur völlig verfahren.

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Am Abend gab es noch ein letztes Plenum vor dem Aktionstag im DGB-Haus was so gut besucht war das der Raum aus allen Nähten platzte.

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Der DGB hatte die Räumlichkeiten gerne zur Verfügung gestellt aber aufgrund der Deutschen Bürokratie war es für ihn nicht machbar das man die Stühle im Voraus entfernt oder auch nur zur Seite stellt. Die Aktivisten schoben sie nachdem sie dies erfuhren einfach selbständig so weit nach vorne das noch mal doppelt so viele in den Raum reinkonnten, es mussten jedoch trotzdem sehr viele auf dem Balkon und in der Vorhalle bleiben. Nach einer kurzen aufzählung der ganzen Länder aus denen Aktivisten anwesend waren, wurde die erklärung der Pariser Commune verlesen und dann wurde auf die Planung und Erwartungen des nächsten Tages eingegangen. Derweil ließen es sich die Cops nicht nehmen permanent mit Wagenkolonen und Blaulicht das Gebäude zu umkreisen und die Zufahrtsstraße dorthin auf der vom Main abgewanten seite zu sperren. Wir mussten das Plenum leider recht früh wieder verlassen um zu unserer Unterkunft zu kommen, doch dort trafen wir auf Schwedische AktivistInnen, mit denen wir noch ein paar nette Gespräche führten.
Am nächsten morgen fuhren wir gemeinsam mit den schwedischen Comrades los, doch dann trennten sich unsere Wege, da wir zum gelben NRW-Finger wollten um zu den Gruppen zu stoßen mit denen wir uns auf diesen Tag vorbereitet hatten.Unser Ziel war die Brücke die von der anderen Mainseite zur Tiefgarage der EZB führt. Kurz bevor wir diese Erreichten hörten wir es schon mehrmals laut Knallen und dicke Rauchschwaden aus richtung Stadtmitte aufsteigen. Die Szenerie mit der Skyline von FFM , den Zwillingstürmen und den dicken Rauchwolken erinnerte einige von uns stark an die Nachrichtenbilder vom 11. September. Kurz vor der Brücke trafen wir auf ein paar schon anwesende Aktivisten aus NRW und warteten mit ihnen gemeinsam auf die eintreffenden Busse aus NRW, weil wir bis dahin Zahlenmäßig keine Chance hatten gegen das immense Aufgebot an Zolipei in Kampfmontur. Mehrere Wasserwerfer, ca. 50 Wannen, Hamburgergitter mit Natodraht umwickelt und hunderte Robocops erwarteten uns wovon einige sofort ihre Gasgranatwerfer auf uns richteten.

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Leider konnten wir zu diesem Zeitpunkt nicht verhindern das noch ein paar Arbeiter u./o. Gäste durchkamen. Als dann die Leute aus den NRW-Bussen eintrafen wurden die Cops hektisch und fingen sofort an grundlos zu pfeffern und mit ihren Tonfas um sich zu prügeln. Doch der Durchbruch bis direkt an die Kreutzung gelang, so das ab diesem Zeitpunkt die Zufahrtsmöglichkeit zur EZB vollkommen blockiert war. Hubschrauber und Überwachungsflugzeuge kreisten über unseren Köpfen und die Clown sorgten mit Seifenblasen und sehr viel Spaß dafür das die Cops sie hassten ;).

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Als dann zwei gelbe Rauchkörper für die Stimmung gezündet wurden gab es eine Durchsage der Cops das wir den Rauch nicht einatmen sollen der wäre gesundheitsschädlich und man würde sich ja nur sorgen um uns machen, was nur zu verärgertem Gelächter führte da man uns ja kurz zuvor ohne zu zögern großflächig mit Pfefferspray eingedeckt hatte.

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Die erhoffte Verstärkung aus Frankreich viel leider kleiner aus als erhofft aber trotzdem gelang es die Blockade bis zum Zeitpunkt der Auflösung aller Blockadepunkte zu halten. Man zog sich geordnet zurück und wollte über die nächste Brücke um in die Innenstadt zu gelangen auf dem Weg dahin ging man an der auf der anderen Mainseite gelegenen EZB vorbei wo grade Dragi per Heli eintraf und man schrie seine Wut über den Fluß zu der Handvoll „Ehrengäste“ hinüber.

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Als man dann die Brücke betrat stürmten die Riotcops los und es kam zum Clash ohne Rücksicht und mit aller Gewalt hämmerten die Schlagstöcke auf die Demonstranten ein und Literweise Pfeffer ergoss sich über sie . Man musste dabei um die völlig erstaunten Autofahrer herumfließen was es zusätzlich erschwerte eine Druckvolle Spitze durch die Bullenkette zu treiben, trotzdem gelang es sich bis zur Mitte der Brücke vor zu kämpfen.Doch dann waren so viele Aktivisten kurzzeitig ausgeschaltet und mussten erst mal mit Kochsalzlösung behandelt werden das man den Vormarsch abbrach.

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Das Ende der Brücke war eh durch mehrere Hundertschaften, einen Räumpanzer und zwei Wasserwerfer gesichert gewesen so das ein Durchkommen praktisch nicht möglich gewesen wäre. Wie wir später erfuhren befand sich dahinter eines der brennenden Zolipeiautos weswegen man dort so brutal dafür sorgte das wir dort nicht hinkommen und uns im besten fall auch noch mit dem grünen und blauen Finger vereint hätten. Die Zolipei machte durchsagen das sich in unseren Reihen „Gewalttäter“ befänden , was ihre nächsten Schritte diesie anwenden würden erahnen ließ und so löste man den Finger lieber auf und machte sich in 20ger Gruppen auf Umwegen auf den Weg in die Innenstadt. Dort schlossen sich die Kleingruppen mit anderen Kleingruppen zusammen und taten das was sie als das in dem Moment für sinnvoll erachteten. Immer wieder klirte und knallte es und überall stieg Rauch auf. Abschlepptransporter zogen demolierte Polizeiwannen durch die Stadt und Anzugträger schauten jeder Gruppe von Menschen die alternativer aussahen besorgt hinterher.

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Vielerorts sah man die Überreste von brennenden Barrikaden. So ziemlich jede Bank hatte kaputte Scheiben und war schön bunt. Haltestellen mit sexistischer Werbung waren mehr oder weniger vollständig aktiv entfernt worden.

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Als wir versuchten auf die Zeil zu kommen wurde diese grade von den Turtles vollständig abgeriegelt.Nach einiger Zeit ging man zum Römer wo es eine Kundgebung mit ca. 10.000 Menschen gab auf der u.a. ein Sprecher von Syriza , ein Sprecher von Podemos und Naomi Klein mit fundierter Kritik und anheizenden Reden für Stimmung sorgten.

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Da der Tag schon recht lang ging und die Nacht für alle sehr kurz gewesen war, versuchte man dann etwas zu entspannen und Kraft zu tanken bis es um 17uhr losging mit der großen Abschlußdemo. Man hatte sich von den bunten Farben des morgens verabschiedet und die meißten trugen lieber „das kleine Schwarze“ was dem gesamten Demozug auch ein kraftvolleres Aussehen gab. Man lief geordnet und in Ketten los und die Menge wuchs auf weit über 20.000 Menschen an.

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Trotz permanenter Provokation durch die Cops blieb die Menge besonnen. Auch wenn viele teile der Demo im Spalier begleitet wurden und an jeder Kreutzung Wasserwerfer standen, kam es hier zu keinen größeren Auseinandersetzungen. Als man den Endkundgebungspunkt erreichte entfachte sich mitten auf dem Platz ein Feuer in dem manch ein Rucksack verschwand, dessen Inhalt für ein Farbenfrohes und lautes Spektakel sorgte.

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Die Cops rückten irgendwann mit 10ner Trupps in die Menge, doch auch hierbei ließen die Demonstranten es zu keiner Eskalation kommen. Als die Kundgebung sich dem Ende näherte zogen wir noch mal durch die Stadt um uns das veränderte Stadtbild anzusehen und trafen auf viele nette Frankfurter die sich entweder selbst am Tag beteiligt hatten oder zumindest gut fanden was am Tage alles gemacht worden war. Danke an den Eintracht Fan der uns trotz gesperrter U-Bahnen zum Bahnhof begleitete und uns erklärte wie wir zu unserer Unterkunft gelangen konnten. Dort angekommen ließen wir mit den ebenfalls grade eintreffenden Schweden und Spaniern den Tag ausklingen und tauschten unsere Erlebnisse aus. We see us on the Barricades!

Hier weiter Fotos: https://www.flickr.com/photos/99145900@N05/sets/72157651045315780/

Weitere Bilder von einem unserer Comrads der in der und um die rote Zone herum fotografiert hat: https://www.facebook.com/ramteid.lemeir/media_set?set=a.1601106026768474.1073741879.100006072762843&type=1&pnref=story

Video:  https://www.youtube.com/watch?v=ZIh3P-M6XDI

31.01.15 BlockupyNRW Treffen in Düsseldorf (LZ)

Das Treffen war recht gut besucht, über 40 AktivistInnen aus ganz NRW hatten sich versammelt. Erst gab es eine kurze Vorstellung der bis jetzt geplanten Aktionen für den 18.03. sowie die wahrscheinliche Route der um 17Uhr startenden Demo und eventuelle Blockadepunkte. Dann schätzten die Gruppen ein wieviele Leute sie ungefähr mobilisieren können (was dieses mal eindeutig nach weit mehr klang als in den letzten Jahren!) . Danach wurde über die Anreise gesprochen. Busse werden organisiert. Darauf hin teilte man sich in die AG`s auf. Der größte Teil ging zur Aktions AG ( Anna und Arthur können euch mehr davon erzählen) und 6 Leute versammelten sich zur Presse/Mobi AG. Es wurde entschieden das NRW ab sofort auch wieder eigene Pressemitteilungen herraus gibt. Nach den AG`s kam Mensch noch mal zusammen und die Ergebnisse wurden vorgestellt. Es wurde ein nächstes Blockupy Treffen plus Basteltag (es wird auch in möglichst allen anderen Städten eigene Basteltage geben) für den 01.03 ab 13Uhr im LZ[Hinterhof] angesetzt. Im Anschluß gab es vegane/containerte VoKü und Videos von den letzten 3 Jahren Blockupyprotest. Nachdem alle sich ein wenig gestärkt hatten, gab es noch ein Blockadetraining an dem 20 der AktivistInnen teilnahmen. Zum Abschluß des Tages gab es eine feucht fröhliche Party die von den lokalen Ultragruppen organisiert worden war.
Fazit: NRW wird Frankfurt fluten und die Party der Bonzen wird übernommen! Kaviar und Champagner schmeckt auch uns Pöbel und Gesocks!

Nächstes BlockupyNRW Treffen: https://www.facebook.com/events/405784146256128/

BlockupyNRW Webside http://nrw.blockupy.org/

18.03.Transnationale Aktionen zur EZB Eröffnug „Let`s take over the Party“ https://www.facebook.com/events/405784146256128/

Titelbild

26.01.15 DüGiDa Gegenprotest #DSSQ #NoDüGiDa

Es war mal wieder Nazi-Montag in Düsseldorf. Dieses mal war der gesamte Bahnhofsvorbereich und die Route bis zum Graf-Adolf-Platz abgesperrt. Trotzdem gelang es einer Gruppe aus ca. 30 Menschen mit ihren Fahrrädern auf die Strecke zu gelangen und am Stresemanplatz eine Blockade zu errichten. Diese stand auch die gesamte Zeit. Die Cops hatten zwar eine Wagenburg darum herum errichtet, räumten diese jedoch nicht. Gegen ca. 18:45 gelang es einer weiteren Gruppe aus ca. 60 Menschen durch einen von den Cops nicht beachteten Durchgang direkt auf die Route zu gelangen auf der Graf Adolf Straße Ecke Berliner Alle. Ca. 30 gelangen bis auf die mitte der Kreuzung wo auch sie einen Blockadepunkt errichten wollten wurden jedoch sofort von einer Reiterstaffel zurückgedrängt. Hier bei trampelten Sie mindestens 3 Menschen ohne Rücksicht auf die Füße so das diese nachher ärztlich versorgt werden mussten. Während die Pferde immer weiter in die Menschen gedrängt wurden traten deren Reiter wahllos zu und schlugen mit ihrer Route auf die Menschen ein.Von den Absperrgittern kamen ca. 30 Cops herbei die sofort anfingen zu boxen und zu treten und hinter den Pferden stellte sich eine Reihe mit Pfeffer im Anschlag auf (was wahrscheinlich grade wegen der Pferde nicht eingesetzt wurde). Dann gab es eine Durchsage „Dies ist die Erste Ansage, danach werden Mittel des Zwangs eingesetzt (derweil boxten die Cops den AktivistInnen weiter in den Rücken) es besteht die Wahl zwischen Pfefferspray, Schlagstock und Pferden. Ende der ersten Durchsage“. Lachend forderten die AktivistInnen die Pferde wurden aber derweil von den Cops hinter ihnen gegen die Cops am Gitter der Berliner Allee gedrückt. Erst nach zwei Minuten in denen von hinten weiter Schläge auf die Aktivistinnen hernieder gingen öffnete man einen Durchgang am Gitter und ließ alle ohne feststellung der Personalien gehen. Immer wieder wurde mit Gruppen von ca. 100 Leuten versucht an Schwachstellen der Polizeiketten durchzubrechen, was allerdings nicht gelang. Der klägliche Haufen von 60-90 Faschos konnte leider wieder laufen, doch die Gegenwehr der Anwohner wird langsam bestimmter. Häufig müssen aus Geschäften und Wohnungen gammelige Eier und ähnliches geflogen sein. Leider wurde auch die auf der Strecke liegende Wohnung von der Rechtsanwältin Gülsen Celebi , die zusammen mit 50 Gewerbetreibenden einen Brief an die Polizei geschrieben hat weil sie sich bedroht fühlen, als Zwischenstation der Nazis gewählt und von ihnen bepöbelt. (Unbekannte die auch in einem der Häuser waren, hatten an einem der Montage zuvor Wasser auf die Nazis gegossen) Es gab mehrere Banner die aus den Fenstern der Anwohner gehalten wurden. Als die Faschos am Ende wieder in den Hbf geführt wurden gelang es über hundert Menschen auch im Hbf zu sein und die Nazis zum ganz ganz schnell laufen zu überreden. Ca. eine halbe Stunde lang gab es immer wieder kleinere Keilereien bis das Pack endlich wieder weg war.

P.S. wegen Hitlergruß und ähnlichen Aktionen wurden mehrere DüGiDa Anhänger kurzfristig in Gewahrsam genommen.

Video: http://youtu.be/3cL_MaTOgP8

Video 2 von der Aktion Rollen gegen Rechts : https://www.youtube.com/watch?x-yt-ts=1421914688&x-yt-cl=84503534&v=TXyEmDgzwSE#t=32

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