Polizeigewalt

30.03.15 Dügida und die Cops , zwei gewaltbereite Grüppchen

Dieses mal lief der Tag etwas anders ab als von den Pozilisten erwartet. An der Kundgebung am Hbf hatten sich ca. 2-300 Gegendemonstranten versammelt und am Stresemanplatz auch noch mal so an die 200 Menschen. Als um ca. 18uhr plötzlich über 50 Menschen energisch versuchten auf die Kreuzung Karlstr. – Friedrich-Ebertstr. zu kommen. Die völlig überraschten Cops wurden erst mal einfach überrannt und Knüppelten sofort so heftig los wie sie nur konnten. Die Pfefferdusche erwischte dabei allerdings fast mehr Cops als GegendemonstrantInnen. Obwohl die AktivistInnen die Kreuzung schon fast erreicht hatten, wurde der Versuch dann aufgrund der Brutalität der Cops abgebrochen und Sie sprangen zurück durch die Gitter. Kurze Zeit darauf kam es zu wirklich unschönen Szenen als eine Gruppe AktivistInnen von der Charlottenstraße kommend in Richtung der Gitter liefen, rasteten die Cops völlig aus. Beleidigungen brüllend sprangen sie über die Gitter und schlugen auf alles ein was links aussah, ein Sixpack bretterte mit Highspeed in die Straße und hätte beinahe drei Menschen die so grade eben noch zur Seite springen konnten überfahren. Dann begann eine Hetzjagd für ca. 10 Minuten, die mit der einkesselung von ca. 35 DemonstrantInnen endete. Wie uns berichtet wurde, behaupteten die Cops sie wären mit einer Eisenstange beworfen worden, etwas später war es dann nur noch ein Flaschenwurf und am Ende dann doch nur noch ein Fausthieb (der auch bezweifelt werden darf).  Die eingekesselten berichteten, das die Cops sie permanent schubsten und beleidigten bis sie nach über einer Stunde alle nach einer Personenkontrolle jedes einzelnen samt Foto, mit einem Platzverweis gehen gelassen wurden. An anderen Punkten gelang es wohl Einzelpersonen auf die Route zu gelangen, was dazu führte das 5 Personen kurzfristig in Gewahrsam genommen wurden, die erst spät in der Nacht wieder frei gelassen wurden. Der immer weiter schrumpfende (ca. 50) Schlägertrupp von Dittmer marschierte mal wieder seine paar Meter und auch dort kam es wieder zu Festnahmen, da manche von ihnen Waffen bei sich trugen und/oder Journalisten und Polizisten bespuckten und angriffen (Da knüppelt man natürlich nicht wie wild auf alles ein, sondern lässt den Rest schön weiter provozieren, drohen und marschieren). Am Stresemanplatz feierten und protestierten die Menschen lautstark gegen die plumpe Hetze an und im Hbf kam es zu den üblichen Rangeleien bei der Abreise.

Am Ostermontag gibt es einmal eine Pause doch am 13. muss mit dieser Scheiße endlich Schluss gemacht werden. Kommt alle, bringt so viele Freunde mit wie ihr nur könnt. Es reicht, das Pack hat viel zu lange hier in Düsseldorf sein Unwesen treiben dürfen! Mobi Video: https://www.youtube.com/watch?v=PnLLQgqGsmk

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02.02.15 Düsseldorf gegen DüGiDa (und die Cops)

Gestern war es wieder soweit und die Polizei legte mal wieder, für 80 Rechtsextreme und rechtsextreme Hools, den Verkehr in Düsseldorf lahm. Da das Demonstrationsrecht für alle gillt. Das sehen wir auch so. Doch jeder anderen Demonstration, wäre es spätestens nach dem ersten mal verboten worden diese Route zu wählen. Viele Demos die nicht von Nazis organisiert wurden, sind aus vielen verschiedenen Gründen am Bahnhof verboten worden (also verlegt worden), um den wirtschaftlichen Betrieb und den Personenverkehr nicht zu stören. Doch nicht so bei extrem gewaltbereiten Faschos, die sonst über Jahre, auf Grund von Gegenprotesten, keinen Meter in Düsseldorf laufen konnten. Der Versuch die friedliche Sitzblockade auf Rollen zu wiederholen, wurde dadurch unterbunden, dass der gesamte Bereich, der als Startpunkt dienen sollte, umzäunt und abgesperrt wurde und mehrere Fahrradfahrer die sich doch den Absperrungen nähern wollten, gewürgt und gewaltsam zurückgedrängt wurden. Das sollte auch für den Rest des Tages das „Sicherheitskonzept“ der Cops sein. Sobald man die Gitter nur berührte wurde geboxt geknüppelt und gepfeffert. Trotzdem gab es insgesamt ca. 5 Durchbruchsversuche, die aber alle nicht erfolgreich waren. Auch der Ton hatte sich mal wieder verschärft , kam man zu nahe ans Gitter wurde man sofort aggressiv beleidigt und man musste Schlägen und Tritten ausweichen.
Dies galt natürlich wie sollte es auch anders sein, ebenso nicht für die Nazis. Gleich zu Anfang ließ die Zolipei Melanie Hitl… ach ne Dittmer zu den Gegendemonstranten um sie mit krudem Schwachsinn zu verhöhnen. Hätte man umgekehrt versucht so nah an den Kundgebungsort von ihr zu gelangen, wäre der Versuch von der Polizei mit einer gratis Fahrt ins Krankenhaus beendet worden. So sollte es den gesamten Abend weiter gehen. Als ein Großteil der Gegendemonstranten losgezogen war, um zu versuchen einen Blockadepunkt zu errichten, ließ man eine Truppe von mindestens 20 Hools auf die noch am Bahnhof protestierenden zu stürmen. Schlimmeres konnte dadurch verhindert werden das eine Gruppe Autonomer die auch dort geblieben war, sich eine Boxerei mit ihnen lieferte, bis die Cops dann die Hools freundlich baten sich wieder auf die für sie frei geprügelte Demoroute zu begeben. Im weiteren Verlauf des Abends wurden Gegendemonstranten durch die Cops, ein Arm gebrochen, ein Handgelenk doppelt gebrochenen und auch viele Journalisten wurden getreten und geboxt weil man ihre Bilder wohl nicht in der Presse sehen wollten. Der perverse Höhepunkt war dann mal wieder der Hauptbahnhof. Als die Faschos abreisten ließen die Cops einen Fascho einfach vor sich her spazieren, der dann auch sogleich einen Demonstrant der ihm im Weg stand, mit einer Kopfnuss niederstreckte, der Boden in der Vorhalle war von Blut überseht und der Demonstrant musste, nach erster Notärztlicher Behandlung, ins Krankenhaus. Auch andere bekamen von den Faschos Faustschläge ins Gesicht und wurden dann gewaltsam von den Cops zurückgedrängt, damit die Schläger in Ruhe nach Hause fahren konnten.
Positiv zu sehen ist, das es einer autonomen Gruppe gelang zwei Faschos auf der Hinfahrt zu erwischen und ihnen auf nonverbale Weise klar machten, Düsseldorf an diesem Tag nicht zu betreten und mehrere Eier fanden ihr Ziel und zerplatzten auf Glatzen.

Video: http://youtu.be/GW1aRP6Aj04

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