Nazis

05.09.15 Anti Pro Deutschland Aktion Wuppertal

Die Nasen von Pro Deutschland hatten in Wuppertal Heckinghausen zu einer Demo gegen die dortige Flüchtlingsunterkunft aufgerufen. 40 von ihnen waren angerückt um angetrunken menschenfeindliche Parolen zu brüllen und rum zu pöbeln. Dem gegenüber waren 500 AntifaschistInnen gekommen um ihre Solidarität mit den Refugees zu demonstrieren und dem braunen Haufen Paroli zu bieten. https://www.facebook.com/events/1664367703849732/

Während die Nasen noch in Richtung Flüchtlingsheim unterwegs waren, gelang es einer Gruppe von 8 AktivistInnen, mit einem Linienbus auf die Route zu gelangen und im richtigem Moment her raus zu springen und sich vor die Demo auf die Straße zu setzen, so dass die Nasen kurz stoppen und dann am Straßenrand an ihnen vorbei geführt werden mussten. Nachdem die Nasen an ihnen vorbei gezogen waren, durften sie die Route ohne Abgabe von Personalien verlassen.

Vor der Unterkunft standen sich dann die beiden Demos in Sichtweite gegenüber und da die Anlage und die Stimmung auf der Seite der Gegendemo, Mensch sei dank, weit aus besser war, musste Mensch nichts von der plumpen Hetze hören. Soweit wir wissen kam es vor Ort zu keinen Übergriffen seitens der Nasen.

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27.04.15 DüGiDa geht kaputt

Erneut hatte DüGiDa zu ihrem Spaziergang der Fremdenfeindlichkeit aufgerufen und dieses mal kamen die Düsseldorfer Gegendemonstranten, gewappnet mit beschrifteten Schirmen, um das Trauerspiel der Hetze nicht mehr sehen zu müssen. Sie ergaben ein wirklich schönes, antifaschistisches Gesamtbild (Bild von DSSQ https://www.facebook.com/duesseldorfstelltsichquer/photos/a.1530054737246462.1073741828.1529481577303778/1572689999649602/?type=1&theater). Es gab Sprüche auf ihnen die zur Solidarität aufriefen wie z.B. „Faşizme Karşı Omuz Omuza!“(Schulter an Schulter gegen Faschismus)“ oder auch „Fck Cps“ als Zeichen gegen die Kriminalisierung eines Teilnehmers, der in den Wochen zuvor für diese Buchstaben auf einem Rucksack, einen Bußgeldbescheid erhalten hatte oder sogar ganze gemalte Bilder wie zum Beispiel das in der Woche zuvor zum Einsatz gekommene „Follow your Leader“ samt suizidalem Führer (auf einem Schirm, nicht schlecht!) 1509966_10206862717989170_1081541600276302143_n

. Leider gab es auch wieder Personalien-Aufnahmen u.a. wegen, einem der Polizei nicht gefallendem T-Shirt Aufdruck. Doch die aggressive Sicherung der Route, war dieses mal nicht so extrem wie in den vergangenen 15 Wochen. Lange konnte man in kleineren Gruppen ohne aufgehalten zu werden über die gesamte Route laufen. So kam es auch zu mindestens zwei Sitzblockaden von jeweils 5 – 10 Leuten. Was die Abendlandhetzer natürlich zur Weißglut trieb, allgemein schienen sie an diesem Tag eher darauf bedacht möglichst jede Kleinigkeit anzeigen zu wollen, irgendwie schienen sie zu wissen das ihre Allmachts-Aufmarsch-Fantasien im sterben lagen. Das Zahlen Verhältnis war unter 40 Nasen gegen über 400 Gegendemonstranten. Man soll sich ja nie zu früh freuen aber wie es scheint ist es erst mal überstanden. Denn gegen Ende der Veranstaltung gab es die Ansage der NPD Führungskader das man nicht mehr wöchentlich hier aufkreuzen würde „um Kräfte zu sammeln“. Es gab so was wie eine Abstimmung, deren Ausgang eher Waage mit eventuell 1-2 mal monatlich oder so schloss. Das bedeutet zwar nicht das die Scheiße endlich ganz aufhört aber zumindest nerven sie nicht mehr jeden Montag. Ob das nur am vollen Terminkalender der NPD (die ja grade ihre Mobi Tour für den 1. Mai macht) liegt, bleibt abzuwarten aber es ist eindeutig ein großer Erfolg der nur auf dem Engagement des Bündnisses DSSQ, allen aktiven Gruppen und den Einzelpersonen die sich jeden Montag diesem braunen Mob entgegen gestellt haben, beruht. Doch das Problem der rechten Agitation und der Übergriffe ist damit natürlich noch lange nicht bewältigt, nicht hier und auch nicht im weiteren Umfeld. So mobilisiert die NPD zum Beispiel zum 1. Mai landesweit nach Mönchengladbach. Das Bündniss MSSQ ruft zur Beteiligung am Gegenprotest auf. Veranstaltung: https://www.facebook.com/events/382862515229180/

20.04.15 DüGiDa feiert an Hitlers Geburtstag

Das absurde Schauspiel ging gestern in die nächste Runde. Grillen und feiern wollten sie gestern, die Faschos von DüGiDa. Am Geburtstag von Hitler und nicht mal das war ein Grund für Polizei und Verwaltungsgericht, diese pure Provokation an diesem Montag zu verbieten. Das Grillen ja, das hat man nicht haben wollen aber an Hitlers Geburtstag mit Fremden- und Linken-feindlichen Parolen durchs, wiedermal extra dafür weiträumig abgesperrte Bahnhofsviertel zu ziehen und die Leute beleidigen und angreifen, das ist kein Problem. Erst sah es lange so aus als würden sich wenigstens nicht mehr als 20 ewig Gestrige zur Party trauen. Dann wurden es aber doch noch knapp über 40. Ihnen gegenüber standen ca. 500 wütende AntifaschistInnen, die trotz des ekelhaften Anlasses gemeinsam dafür sorgten das zumindest außerhalb der Gitter, Menschlichkeit und Nächstenliebe, das Rest Stadtbild prägten. Am Hbf wurde lautstark über die Hassreden hinweg skandiert und die Menschen vom CSD und dem Türkei Zentrum sorgten am Stresemanplatz wie immer für sehr gute Stimmung. Auf der Route der Nasen war an diesem Tag an einigen Bürofassaden eine deutliche Botschaft für die Faschos angebracht worden:

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Für viel Gelächter sorgten hingegen die von den Faschos getragenen Transparente gegen Linksfaschisten und gegen Chaoten. Wäre das ganze in Wahrheit nicht so ernst und die aggressiven Übergriffe der Faschos die immer mehr zunehmen nicht so brutal, Mensch hätte ihnen glatt einen Funken Humor unterstellen können. Doch leider ist das ganze ja eben doch gewalttätige Realität. Das bedauerlichste an diesem Tag war eindeutig das viele Zolipisten nicht mal wussten an was für einem Datum sie da die Nazis hofierten. Als man sie darüber aufklärte, klappten einige uniformierte Münder auf und man sah das sie sich spätestens ab dem Zeitpunkt nicht mehr wirklich wohl fühlten dort wo und wofür sie standen. Kurz nach 21uhr war das perverse Stelldichein dann endlich vorbei und die Nasen wurden durch den hermetisch abgeriegelten Hbf nach Hause geschickt. Mensch sieht sich dann wohl spätestens nächsten Montag wieder auf der Straße.

Fotos: https://www.flickr.com/photos/99145900@N05/sets/72157652099406995/

16.03.15 Dügida Gegenprotest #DSSQ

(Aufgrund von Blockupy wurde dieser Beitrag erst eine Woche später erstellt und ist deswegen nicht besonders ausführlich)

Diesmal waren die Gitter nicht mehr ganz so weiträumig aufgestellt wie sonst. Man kam allerorts etwas näher an die Route der Nasen. Dank einem Oberleitungsschaden ging an diesem Tag gar nichts mehr am Bahnhof. Ab ca. 17, 18 uhr fuhr kein Zug mehr. Was zwar auch einige GegendemonstrantInnen davon abhielt Düsseldorf zu erreichen, allerdings ebenso einige der braunen Freunde von der Dittmer, die dieses mal auf die stolze Zahl von 50 Mitläufern blicken konnte. Lange Zeit sah es so aus als würde sich kein Anmelder für die DüGiDasten veranstalltung finden lassen, da es Dittmer ja untersagt worden war da sie die Leute vor der Moschee in den Wochen davor eindeutig zu Straftaten aufgehetzt hatte. Als ihr Anmelder dann doch auftauchte wurde ihr ewig gestriges Gelaber von der eindeutig besseren Anlage der AntifaschistInnen von DSSQ übertönt.

Die Route war diesmal noch kürzer als in der Woche davor und die Dügidasten drehten schon vor dem Streesemanplatz wieder um. Was dazu führte das dieser diesmal von AntifaschistInnen geflutet wurde die zwischen den Palmen standen und ihre Wut über die braune Hetze dem 50 Männeken Trüppchen entgegen schrien. Schnell machten sich die Rechten wieder auf den Rückmarsch und auch deren Endkundgebung viel dieses mal weit kürzer aus. Die Abreise wurde wie immer lautstark begleitet.

Bilder: https://www.flickr.com/photos/99145900@N05/sets/72157649183504484/

Video:  https://www.youtube.com/watch?v=U1Ycftf2DKo&feature=youtu.be

02.03.15 Düsseldorf wehrt sich gegen DüGiDa

Das Unverständnis und die Wut, gegenüber dem Verwaltungsgericht und der Zolipei, steigt bei den Düsseldorfern von Woche zu Woche! Wie leider nicht anders zu erwarten war, hatte das Verwaltungsgericht, trotz länger bestehender Anmeldung des Bündnisses #DSSQ, mal wieder zu Gunsten der Nazis entschieden und den Demoteilnehmern erneut verwehrt, auf ihre Kundgebung zu kommen. Anders als letzte Woche, war man aber, mit der Klage dann vors Oberverwaltungsgericht in Münster gezogen und hatte dort auch Recht bekommen. Das schien die Pozilei aber kein Stück zu interessieren!  Erbost schwenkten die Düsseldorfer, in Erinnerung an die Schwedin Danuta Danielsson (die 1985 einem Nazi mit einer Handtasche eine mitgegeben hatte), ihre mitgebrachten Handtaschen. An anderer Stelle versuchten, kurz darauf, ein paar Menschen, die sich diese Unverschämtheiten nicht mehr bieten lassen wollten, sich eine Öffnung der Gitter geben zu lassen, wurden aber mit Knüppel und Pfeffer überredet sich doch woanders hin zu begeben. Die Zolipei reagierte so, wie man es inzwischen von ihr gewöhnt ist und zwar völlig „über“. Sie kesselte (durch eine Polizeikette hinter der Kundgebung) die Demonstranten am Mintropplatz und wollte, über eine halbe Stunde, niemanden mehr zu ihnen stoßen lassen. Dann gelang es aber doch ein paar Entschlossenen, auf die Route zu kommen und die Kreuzung zu blockieren. Erbost über diesen Erfolg, fing die Pozilei an, in den Reihen der noch vor den Gittern stehenden Demonstranten, ihnen bekannt vorkommende Gesichter zu suchen um diese raus zu ziehen. Derweil marschierte der Faschotrupp laut Hetzparolen rufend über die Adersstraße, markierte (wie auch letzte Woche) per Taschenlampen eine Flüchtlingsunterkunft (was als eindeutige Drohung zu werten ist!) und das Dittmer besaß sogar die Dreistigkeit, unter den Augen ihrer Freunde von der Zolipei, bei Anwohnern zu klingeln und diese als „Volksschädlinge!!!“ zu beschimpfen! Wie seit Monaten, gab es auch diesmal wieder Hitlergrüße die aber der Zolipei, Wunder oh Wunder, mal wieder nicht auffielen. Und es wurden Hassparolen vor der Moschee gerufen. Einigen Anwohnern reichte es mit der Hetze und es bewegten sich ein paar Eier durch die Luft auf die Dügidas.  Die Blockade, auf der Kreuzung am Mintropplatz, wurde dann von den Cops rabiat zur Seite gepresst und mit dem Knüppel bearbeitet, um die Faschos im Laufschritt an ihr vorbei zu leiten. Im Hauptbahnhof kurze Zeit darauf, gab es dann ein paar Festnahmen, darunter dann allerdings auch zwei Faschos, was mit Applaus und lautem Gelächter der Demonstranten begleitet wurde. https://www.facebook.com/video.php?v=869313856443465&set=vr.869313856443465&type=2&theater

Ein Glatzkopf (siehe Bild von seiner kurzzeitigen PK) der sonst gerne auch mal auf Demonstrantinnen einschlägt und tritt war bei der Abreise dann ziemlich kleinlaut als er mit seinem Papa von den Cops alleine gelassen wurde. Er hatte Glück das AntifaschistInnen eben nicht so brutal und erbarmungslos sind wie das Pack selbst, sonst wäre der Abend sehr übel für ihn ausgegangen! Lustigerweise kam ihm ein Mensch mit Migrationshintergrund mit einem Taschentuch zur Hilfe wofür er sich dann auch brav bedankte.

Später am Abend wurde dann noch ein Mensch, aufgrund einer Anzeige eines Faschos, im LZ von der Pozilei unter Generalverdacht, wegen des tragens eines Ohrtunnels, gestellt. Nach einer Diskussion von einer halben Stunde, ließ der 4 Sterne Cop dann aber doch von seinem Vorhaben ab, da er ansonsten keinerlei Indizien hatte die auf diese Person zugetroffen hätten.

Es reicht! Das was da Montags immer auf Düsseldorfs Straßen abläuft kann von aufgeklärten Menschen einfach nicht mehr geduldet werden!

Bild des Tages! (Danke an den zufälligen Fotografen)

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25.02.15 Erfolgreicher Protest gegen kläglichen Haufen Pegidas in Düsseldorf

1500 AntifaschistInnen gegen 37 Vollpfosten (es sollen zwischenzeitlich sogar ganze 50 gewesen sein [Die Zahlen sind die Angaben der Polizei])! Was für ein kläglicher Haufen (der sich passenderweise um das öffentliche Toilettenhäuschen zusammengerottet hatte). Pegida, dich sehen wir hier wohl nie wieder!
Das Bündnis „Düsseldorf ist bunt“, hat mit der Unterstützung von „DSSQ“ ein richtig großes antifaschistisches Gegenprogramm zu der Hetze am Landtag auf die Beine gestellt. Zwei große Bühnen, mit vielen sehr guten Künstlern und vier weitere Kundgebungen, umzingelten das Rassisten-Gehege. Es ist wirklich zum kotzen, das ein gewisser Herr Neupert, aus Selbstprofilierungsgründen quergeschossen hat und statt der von vielen Menschen, mit viel Engagement vorbereiteten Aktionen und das umfangreiche Kulturprogramm zu bewerben, seinen Status dazu genutzt hat, sein eigenes Ding durchzuziehen und eine unnötige Demo vom DGB veranstaltet hat, so das viele Demoteilnehmer etwas zu spät an den Kundgebungsorten waren um diese als Blockaden zu nutzen und danach auch recht schnell wieder weg waren (sie hatten ja schon die Demo hinter sich) und so die ganze Arbeit und vor allem, auch die Künstler nicht mehr den Zulauf und den Respekt bekommen haben, den sie mehr als verdient gehabt hätten. Auch in der Presse wird, dank ihm, fast nie das Bündnis, sondern nur er und der Appell erwähnt. Sowas ist absolut unsolidarisch!
Zum Rest des Tages. Es gab zwei Schleusenpunkte um ins „Gehege“ zu kommen, einmal am Parkhaus vor dem Landtag und einmal am anderen Ende der Straße, in Richtung Apollo, die sobald diese, als eben diese, erkannt wurden von AntifaschistInnen blockiert wurden. Man ließ nur noch Anwohner und Leute von der Presse durch, Pegidas wurden so gut es ging aufgehalten und mussten mehrmals um den Block laufen, wenn sie überhaupt noch zu ihrer Kundgebung gingen. Das war am Anfang sogar für die Zolipei mehr oder weniger ok, bis der mit den meißten Sternen von ihnen sich anderen Aufgaben widmete. Da fingen dann einige der Robocops wieder schnell mit dem Zuschlagen an.
Im laufe des Abends kam es zu einigen skurrilen Begebenheiten, so wurden AntifaschistInnen auf dem Weg zur Gegenkundgebung von Cops aufgehalten und gefragt wo sie wohl hin wollten und als diese antworteten „na wie Nazis sehen wir wohl nicht aus oder?“ wurde dies als äußerst respektlose Antwort gewertet und man wollte zu dem wissen, zu welcher Gegenkundgebung, es gäbe da A,B,C,D und E. Auch die Antwort A,B,C,D und E wurde nicht akzeptiert, nach einigem hin und her wurden sie aber einfach gehen gelassen. Es ist uns neu, das man sich vorher entscheiden muss zu welcher Gegenkundgebung man geht aber naja.
Noch spaßiger war es, als zwei Faschos ihre eigene Kundgebung verließen mit den Worten „Ey was für eine scheiße die da labern, das gibt es echt nicht!“ (Sehen wir ausnahmsweise mal auch so 😉
Es ging das Gerücht um, das einige der Pegidas in den Polizeiwannen zum Kundgebungsort gebracht worden sind, was man sich erst schwer vorstellen konnte, bis es dann zur Abreise kam. Die Zolipei „kaperte“ einen Bus für die Pegidas und fuhr sie damit von der Kundgebung weg!
Doch den Vogel hatten die Zolipisten schon ganz zu Anfang des Tages abgeschossen. Vier Zolipeiwannen sind schon so gegen 15:30 im Rheinufertunnel aufeinander gecrasht, so das gleich zwei Tunnel (da im anderen der Feuermelder dabei ausgelöst wurde) für den gesamten Abend blockiert waren 😉 !
Alles in allem, ein guter Abend für Düsseldorf! Viele mutige Menschen, die sich diesen Rassisten, mit Organisation und Tatkraft, in den Weg gestellt haben. Wir hoffen das am Montag viele von ihnen da sein werden, um den Spuk um die braune Schlägertruppe von Melanie Dittmer, auch endlich davon zu überzeugen, das hier kein Platz für Fremdenfeindlichkeit und Intoleranz ist!

Ein paar kurze Eindrücke mit Musik: https://www.youtube.com/watch?v=uHoLjmId47U&feature=youtu.be

Gutes Video vom Abend: https://www.youtube.com/watch?v=8psOd3frPNo&feature=youtu.be

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09.02.15 DüGiDa Gegenprotest #DSSQ #NoDüGiDa

Und wöchentlich grüßt das braune Murmeltier. Dittmer und ihrer Horde wurde mal wieder, von der Polizei, wie seit Monaten, mit allen Mitteln der Weg frei geräumt. Versuche den Hbf zu verstopfen um dem Spuk endlich ein Ende zu bereiten wurden rigoros unterbunden. Als eine Gruppe junger AntifaschistInnen um kurz nach 18uhr versuchte in die Vorhalle zu gelangen wurden diese mit aller Härte in den Nordtunnel bugsiert wobei eine Person ihre Schuhsohle verloren hat (siehe Fotos). Der Protest draußen war wie immer bunt und fröhlich, doch wurde immer wieder durch unnötige Aktionen der Cops behindert. So durfte man zum Beats against racism nur nach gründlichster Taschenkontrolle, deren Sinn mir aber verborgen blieb, da man die abgenommenen Glaswasserflaschen etc. in einen Container innerhalb des abgesperrten Konzertbereiches warf. Also hätte irgendjemand vorgehabt etwas zu werfen hätten die Cops anstatt das potentielle Wurfmaterial einzukassieren es nur gesammelt dafür bereit gestellt. Naja hatte ja eh keiner vor 😉 .
Gleich zu Beginn mussten einige DüGiDasten Düsseldorf wieder verlassen wg. Hitlergruß , Waffen und übermäßigem Alkoholkonsum. Dies ging aber meist locker und freundlich im Umgang mit einander ab, jedoch sobald AntifaschistInnen das Gitter nur berührten, wurde literweise Pfefferspray auf sie geschossen und an Beleidigungen wurde auch wiedermal nicht gespart.
Das Konzept der Cops bei der Abreise der Nazis war so wie immer provokativ ohne Ende. Während man ein paar Nasen durch die Versorgungstunnel zu den Gleisen brachte wurden andere laut lachend und die Leute verhöhnend durch den Hbf geleitet und jeder geboxt der nach Gegendemonstrant aussah. Trotzdem wurden einige Faschos zum laufen animiert da man sich dieses Verhalten nicht hat gefallen lassen.

In der Nacht gab es dann noch einen Angriff auf das Büro von Sarah Wagenknecht : http://kvduesseldorf.dielinke-nrw.de/nc/politik/detail/zurueck/politik-kopie-1/artikel/anschlag-auf-buero-von-sahra-wagenknecht-nach-duegida-demonstration/

Am Rosenmontag wollen die Faschos keine Demo anmelden sondern sich so unter die Leute mischen. Wir raten daher jedem an diesem Tag die Augen auf zu halten und ausnahmsweise an diesem Tag besser nicht zu viel zu trinken.

Fotos: https://www.flickr.com/photos/99145900@N05/sets/72157650333376938/

Video 1: https://www.youtube.com/watch?v=R6hjgUc5474&feature=youtu.be

Video 2: https://www.youtube.com/watch?v=UcHt-li6Wxg&feature=youtu.be

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02.02.15 Düsseldorf gegen DüGiDa (und die Cops)

Gestern war es wieder soweit und die Polizei legte mal wieder, für 80 Rechtsextreme und rechtsextreme Hools, den Verkehr in Düsseldorf lahm. Da das Demonstrationsrecht für alle gillt. Das sehen wir auch so. Doch jeder anderen Demonstration, wäre es spätestens nach dem ersten mal verboten worden diese Route zu wählen. Viele Demos die nicht von Nazis organisiert wurden, sind aus vielen verschiedenen Gründen am Bahnhof verboten worden (also verlegt worden), um den wirtschaftlichen Betrieb und den Personenverkehr nicht zu stören. Doch nicht so bei extrem gewaltbereiten Faschos, die sonst über Jahre, auf Grund von Gegenprotesten, keinen Meter in Düsseldorf laufen konnten. Der Versuch die friedliche Sitzblockade auf Rollen zu wiederholen, wurde dadurch unterbunden, dass der gesamte Bereich, der als Startpunkt dienen sollte, umzäunt und abgesperrt wurde und mehrere Fahrradfahrer die sich doch den Absperrungen nähern wollten, gewürgt und gewaltsam zurückgedrängt wurden. Das sollte auch für den Rest des Tages das „Sicherheitskonzept“ der Cops sein. Sobald man die Gitter nur berührte wurde geboxt geknüppelt und gepfeffert. Trotzdem gab es insgesamt ca. 5 Durchbruchsversuche, die aber alle nicht erfolgreich waren. Auch der Ton hatte sich mal wieder verschärft , kam man zu nahe ans Gitter wurde man sofort aggressiv beleidigt und man musste Schlägen und Tritten ausweichen.
Dies galt natürlich wie sollte es auch anders sein, ebenso nicht für die Nazis. Gleich zu Anfang ließ die Zolipei Melanie Hitl… ach ne Dittmer zu den Gegendemonstranten um sie mit krudem Schwachsinn zu verhöhnen. Hätte man umgekehrt versucht so nah an den Kundgebungsort von ihr zu gelangen, wäre der Versuch von der Polizei mit einer gratis Fahrt ins Krankenhaus beendet worden. So sollte es den gesamten Abend weiter gehen. Als ein Großteil der Gegendemonstranten losgezogen war, um zu versuchen einen Blockadepunkt zu errichten, ließ man eine Truppe von mindestens 20 Hools auf die noch am Bahnhof protestierenden zu stürmen. Schlimmeres konnte dadurch verhindert werden das eine Gruppe Autonomer die auch dort geblieben war, sich eine Boxerei mit ihnen lieferte, bis die Cops dann die Hools freundlich baten sich wieder auf die für sie frei geprügelte Demoroute zu begeben. Im weiteren Verlauf des Abends wurden Gegendemonstranten durch die Cops, ein Arm gebrochen, ein Handgelenk doppelt gebrochenen und auch viele Journalisten wurden getreten und geboxt weil man ihre Bilder wohl nicht in der Presse sehen wollten. Der perverse Höhepunkt war dann mal wieder der Hauptbahnhof. Als die Faschos abreisten ließen die Cops einen Fascho einfach vor sich her spazieren, der dann auch sogleich einen Demonstrant der ihm im Weg stand, mit einer Kopfnuss niederstreckte, der Boden in der Vorhalle war von Blut überseht und der Demonstrant musste, nach erster Notärztlicher Behandlung, ins Krankenhaus. Auch andere bekamen von den Faschos Faustschläge ins Gesicht und wurden dann gewaltsam von den Cops zurückgedrängt, damit die Schläger in Ruhe nach Hause fahren konnten.
Positiv zu sehen ist, das es einer autonomen Gruppe gelang zwei Faschos auf der Hinfahrt zu erwischen und ihnen auf nonverbale Weise klar machten, Düsseldorf an diesem Tag nicht zu betreten und mehrere Eier fanden ihr Ziel und zerplatzten auf Glatzen.

Video: http://youtu.be/GW1aRP6Aj04

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26.01.15 DüGiDa Gegenprotest #DSSQ #NoDüGiDa

Es war mal wieder Nazi-Montag in Düsseldorf. Dieses mal war der gesamte Bahnhofsvorbereich und die Route bis zum Graf-Adolf-Platz abgesperrt. Trotzdem gelang es einer Gruppe aus ca. 30 Menschen mit ihren Fahrrädern auf die Strecke zu gelangen und am Stresemanplatz eine Blockade zu errichten. Diese stand auch die gesamte Zeit. Die Cops hatten zwar eine Wagenburg darum herum errichtet, räumten diese jedoch nicht. Gegen ca. 18:45 gelang es einer weiteren Gruppe aus ca. 60 Menschen durch einen von den Cops nicht beachteten Durchgang direkt auf die Route zu gelangen auf der Graf Adolf Straße Ecke Berliner Alle. Ca. 30 gelangen bis auf die mitte der Kreuzung wo auch sie einen Blockadepunkt errichten wollten wurden jedoch sofort von einer Reiterstaffel zurückgedrängt. Hier bei trampelten Sie mindestens 3 Menschen ohne Rücksicht auf die Füße so das diese nachher ärztlich versorgt werden mussten. Während die Pferde immer weiter in die Menschen gedrängt wurden traten deren Reiter wahllos zu und schlugen mit ihrer Route auf die Menschen ein.Von den Absperrgittern kamen ca. 30 Cops herbei die sofort anfingen zu boxen und zu treten und hinter den Pferden stellte sich eine Reihe mit Pfeffer im Anschlag auf (was wahrscheinlich grade wegen der Pferde nicht eingesetzt wurde). Dann gab es eine Durchsage „Dies ist die Erste Ansage, danach werden Mittel des Zwangs eingesetzt (derweil boxten die Cops den AktivistInnen weiter in den Rücken) es besteht die Wahl zwischen Pfefferspray, Schlagstock und Pferden. Ende der ersten Durchsage“. Lachend forderten die AktivistInnen die Pferde wurden aber derweil von den Cops hinter ihnen gegen die Cops am Gitter der Berliner Allee gedrückt. Erst nach zwei Minuten in denen von hinten weiter Schläge auf die Aktivistinnen hernieder gingen öffnete man einen Durchgang am Gitter und ließ alle ohne feststellung der Personalien gehen. Immer wieder wurde mit Gruppen von ca. 100 Leuten versucht an Schwachstellen der Polizeiketten durchzubrechen, was allerdings nicht gelang. Der klägliche Haufen von 60-90 Faschos konnte leider wieder laufen, doch die Gegenwehr der Anwohner wird langsam bestimmter. Häufig müssen aus Geschäften und Wohnungen gammelige Eier und ähnliches geflogen sein. Leider wurde auch die auf der Strecke liegende Wohnung von der Rechtsanwältin Gülsen Celebi , die zusammen mit 50 Gewerbetreibenden einen Brief an die Polizei geschrieben hat weil sie sich bedroht fühlen, als Zwischenstation der Nazis gewählt und von ihnen bepöbelt. (Unbekannte die auch in einem der Häuser waren, hatten an einem der Montage zuvor Wasser auf die Nazis gegossen) Es gab mehrere Banner die aus den Fenstern der Anwohner gehalten wurden. Als die Faschos am Ende wieder in den Hbf geführt wurden gelang es über hundert Menschen auch im Hbf zu sein und die Nazis zum ganz ganz schnell laufen zu überreden. Ca. eine halbe Stunde lang gab es immer wieder kleinere Keilereien bis das Pack endlich wieder weg war.

P.S. wegen Hitlergruß und ähnlichen Aktionen wurden mehrere DüGiDa Anhänger kurzfristig in Gewahrsam genommen.

Video: http://youtu.be/3cL_MaTOgP8

Video 2 von der Aktion Rollen gegen Rechts : https://www.youtube.com/watch?x-yt-ts=1421914688&x-yt-cl=84503534&v=TXyEmDgzwSE#t=32

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19.01.15 DüGiDa Gegenprotest „Düsseldorf stellt sich quer“

Am Montag war es mal wieder soweit und für ca. 80 Hirn und Haar befreite wurde Düsseldorf wieder verkehrstechnisch halb lahm gelegt. Wie auch letzte Woche gelang es spielend die Kreuzung vor dem Hbf zu blockieren und auch an der Karlstraße hätte ein Durchbruch plus Blockade beinahe funktioniert. Zwei AktivistInnen gelang es auf die DüGiDa Demo zu kommen und Sie wurden laut „Siamo tutti Anitifascisti“ rufend wieder aus ihr rausgezogen. Auf der Strecke wurden mehrere Restaurants von Hundertschaften bewacht weil dort AktivistInnen vermutet wurden. Das Gehege für Melanie Dittmer und ihre braunen Freunde reichte bis zum Mc Doof an der Kreuzung Graf-Adolf-Straße Ecke Oststraße und wurde umringt von über Zweitausend AntifaschistInnen. Mehrmals kam es zu Pfeffer und Schlagstockeinsätzen, doch das Hauptziel der Cops schien es zu sein Leute rauszuziehen die letzte Woche im Hbf waren, da es ja Anzeigen gegen die Polizei wegen unverhältnismäßger Brutalität gegeben hatte und da wollte man sich wohl mit Gegenanzeigen rächen. Beim Abtransport der braunen Horde hielt sich die Polizei im Hbf diesmal zurück, sperrte diesen nur wieder über eine halbe Stunde komplett. Im Bahnhof und an den Gleisen wurde das ganze wohl mit lautstarkem und witzigem Protest begleitet.

Video https://www.youtube.com/watch?v=ShKjJQmD9bE&feature=youtu.be

Ein weiteres Video: https://www.youtube.com/watch?v=nwwOO8ZSn4k

Am Sonntag gibt es ein Blockadetraining im Falkenheim Tannenhof  https://www.facebook.com/events/1548548442098459/ und am Am Montag 26.01.15 geht das Spiel in die nächste Runde. Also alle wieder spätestens um 17 uhr vor Ort sein und wenn es möglich ist die Route zu einem Standplatz verkürzen!

Pressemitteilung des Bündnisses „Düsseldorf stellt sich quer!“

Düsseldorf, den 20.1.2015

https://www.facebook.com/permalink.php?story_fbid=629767817153010&id=601098770019915&pnref=story

Bild 1 die Schildbürger von der Zolipei

Bild 2 zwei Omas die im Schilde führten auf die DüGiDa Demo zu gehen doch in der falschen Demo landeten und alle als „dreckige linke Zecken“ beschimpften

und

3. Bild ein gutes Schild 😉

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