Faschos

20.04.15 DüGiDa feiert an Hitlers Geburtstag

Das absurde Schauspiel ging gestern in die nächste Runde. Grillen und feiern wollten sie gestern, die Faschos von DüGiDa. Am Geburtstag von Hitler und nicht mal das war ein Grund für Polizei und Verwaltungsgericht, diese pure Provokation an diesem Montag zu verbieten. Das Grillen ja, das hat man nicht haben wollen aber an Hitlers Geburtstag mit Fremden- und Linken-feindlichen Parolen durchs, wiedermal extra dafür weiträumig abgesperrte Bahnhofsviertel zu ziehen und die Leute beleidigen und angreifen, das ist kein Problem. Erst sah es lange so aus als würden sich wenigstens nicht mehr als 20 ewig Gestrige zur Party trauen. Dann wurden es aber doch noch knapp über 40. Ihnen gegenüber standen ca. 500 wütende AntifaschistInnen, die trotz des ekelhaften Anlasses gemeinsam dafür sorgten das zumindest außerhalb der Gitter, Menschlichkeit und Nächstenliebe, das Rest Stadtbild prägten. Am Hbf wurde lautstark über die Hassreden hinweg skandiert und die Menschen vom CSD und dem Türkei Zentrum sorgten am Stresemanplatz wie immer für sehr gute Stimmung. Auf der Route der Nasen war an diesem Tag an einigen Bürofassaden eine deutliche Botschaft für die Faschos angebracht worden:

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Für viel Gelächter sorgten hingegen die von den Faschos getragenen Transparente gegen Linksfaschisten und gegen Chaoten. Wäre das ganze in Wahrheit nicht so ernst und die aggressiven Übergriffe der Faschos die immer mehr zunehmen nicht so brutal, Mensch hätte ihnen glatt einen Funken Humor unterstellen können. Doch leider ist das ganze ja eben doch gewalttätige Realität. Das bedauerlichste an diesem Tag war eindeutig das viele Zolipisten nicht mal wussten an was für einem Datum sie da die Nazis hofierten. Als man sie darüber aufklärte, klappten einige uniformierte Münder auf und man sah das sie sich spätestens ab dem Zeitpunkt nicht mehr wirklich wohl fühlten dort wo und wofür sie standen. Kurz nach 21uhr war das perverse Stelldichein dann endlich vorbei und die Nasen wurden durch den hermetisch abgeriegelten Hbf nach Hause geschickt. Mensch sieht sich dann wohl spätestens nächsten Montag wieder auf der Straße.

Fotos: https://www.flickr.com/photos/99145900@N05/sets/72157652099406995/

23.03.15 DüGiDa Gegenprotest #DSSQ

Immer wieder Montags grüßt der rechte Irrsinn. Allerdings wird er von mal zu mal, Mensch sei dank, weniger. Die Absperrungen am Hbf waren immer noch verdammt groß für so einen kläglichen Haufen aber sie schrumpfen. Natürlich ließ es sich die Zolipei nicht nehmen im Vorfeld mal wieder grundlos AntifaschistInnen zu kontrollieren. Es schien so als hätte ihnen Frankfurt ein wenig sorge bereitet. Allerdings ließen sich auch viele Cops zu Kommentaren wie : „Ich hoffe doch auch das der Scheiß bald vorbei ist und sich der Haufen in Luft auflöst“ hinreissen. Knapp 40 DüGiDasten hatten sich diesmal zusammengerottet und wurden mit geschwungenen Klobürsten und ihnen, durch die Luft entgegenkommende Klopapierrollen, begrüßt. Es war sehr schön zu sehen, das immer mehr Menschen entschlossener wirken und diesen Scheiß endlich beendet sehen wollen. Als der braune Wanderzirkus losschwankte gelang es immer wieder Einzelpersonen auf die Route zu kommen und zumindest symbolisch, durch 2 Mensch Sitzblockaden oder Inlineskaten auf der Strecke, zu stören. Bei der Abreise der Nasen gab es eine große Sitzblockade im Hbf, die dieses mal auch nicht von den Zolipisten zusammengeprügelt wurde wie sonst, allerdings wurden die Faschos durch den mit einer Hundertschaft und ihren aggressiven Schäferhunden abgeschirmten, Nordtunnel geleitet. Bei der Abreise muss es zu einem Angriff von Faschos auf Gegendemonstranten gekommen sein und „natürlich“ wurde deswegen ein Gegendemonstrant festgenommen. Auf den Gleisen wurden die Faschos durch AktivistInnen lange von der Abreise abgehalten da die Cops sie zwar gut abschirmten allerdings an den Enden der Gleise wo die Züge nicht hielten, so das ein paar immer panischer werdende Faschos erst oben auf den Gleisen 3 Züge verpassten und nachdem die Zolipisten unsanft mehr Platz geschaffen hatten und sie die Treppen runter brachten, verpassten sie aus dem selben Grund noch mal 3 U-Bahnen.

Unschönerweise erreichte uns später am Abend die Nachricht das wohl 10-15 Faschos noch mal wieder gekommen sein müssen und mit Baseballschlägern auf Menschen losgegangen sind.

Fotos: https://www.flickr.com/photos/99145900@N05/sets/72157651523322092/

Heute ab 19uhr Antifa Cafe im LZ https://www.facebook.com/events/555290711240396/

Donnerstag Protestaktion vor dem Polizeipräsidium Düsseldorf 13 uhr : https://www.facebook.com/events/589217061215571/

16.03.15 Dügida Gegenprotest #DSSQ

(Aufgrund von Blockupy wurde dieser Beitrag erst eine Woche später erstellt und ist deswegen nicht besonders ausführlich)

Diesmal waren die Gitter nicht mehr ganz so weiträumig aufgestellt wie sonst. Man kam allerorts etwas näher an die Route der Nasen. Dank einem Oberleitungsschaden ging an diesem Tag gar nichts mehr am Bahnhof. Ab ca. 17, 18 uhr fuhr kein Zug mehr. Was zwar auch einige GegendemonstrantInnen davon abhielt Düsseldorf zu erreichen, allerdings ebenso einige der braunen Freunde von der Dittmer, die dieses mal auf die stolze Zahl von 50 Mitläufern blicken konnte. Lange Zeit sah es so aus als würde sich kein Anmelder für die DüGiDasten veranstalltung finden lassen, da es Dittmer ja untersagt worden war da sie die Leute vor der Moschee in den Wochen davor eindeutig zu Straftaten aufgehetzt hatte. Als ihr Anmelder dann doch auftauchte wurde ihr ewig gestriges Gelaber von der eindeutig besseren Anlage der AntifaschistInnen von DSSQ übertönt.

Die Route war diesmal noch kürzer als in der Woche davor und die Dügidasten drehten schon vor dem Streesemanplatz wieder um. Was dazu führte das dieser diesmal von AntifaschistInnen geflutet wurde die zwischen den Palmen standen und ihre Wut über die braune Hetze dem 50 Männeken Trüppchen entgegen schrien. Schnell machten sich die Rechten wieder auf den Rückmarsch und auch deren Endkundgebung viel dieses mal weit kürzer aus. Die Abreise wurde wie immer lautstark begleitet.

Bilder: https://www.flickr.com/photos/99145900@N05/sets/72157649183504484/

Video:  https://www.youtube.com/watch?v=U1Ycftf2DKo&feature=youtu.be

02.03.15 Düsseldorf wehrt sich gegen DüGiDa

Das Unverständnis und die Wut, gegenüber dem Verwaltungsgericht und der Zolipei, steigt bei den Düsseldorfern von Woche zu Woche! Wie leider nicht anders zu erwarten war, hatte das Verwaltungsgericht, trotz länger bestehender Anmeldung des Bündnisses #DSSQ, mal wieder zu Gunsten der Nazis entschieden und den Demoteilnehmern erneut verwehrt, auf ihre Kundgebung zu kommen. Anders als letzte Woche, war man aber, mit der Klage dann vors Oberverwaltungsgericht in Münster gezogen und hatte dort auch Recht bekommen. Das schien die Pozilei aber kein Stück zu interessieren!  Erbost schwenkten die Düsseldorfer, in Erinnerung an die Schwedin Danuta Danielsson (die 1985 einem Nazi mit einer Handtasche eine mitgegeben hatte), ihre mitgebrachten Handtaschen. An anderer Stelle versuchten, kurz darauf, ein paar Menschen, die sich diese Unverschämtheiten nicht mehr bieten lassen wollten, sich eine Öffnung der Gitter geben zu lassen, wurden aber mit Knüppel und Pfeffer überredet sich doch woanders hin zu begeben. Die Zolipei reagierte so, wie man es inzwischen von ihr gewöhnt ist und zwar völlig „über“. Sie kesselte (durch eine Polizeikette hinter der Kundgebung) die Demonstranten am Mintropplatz und wollte, über eine halbe Stunde, niemanden mehr zu ihnen stoßen lassen. Dann gelang es aber doch ein paar Entschlossenen, auf die Route zu kommen und die Kreuzung zu blockieren. Erbost über diesen Erfolg, fing die Pozilei an, in den Reihen der noch vor den Gittern stehenden Demonstranten, ihnen bekannt vorkommende Gesichter zu suchen um diese raus zu ziehen. Derweil marschierte der Faschotrupp laut Hetzparolen rufend über die Adersstraße, markierte (wie auch letzte Woche) per Taschenlampen eine Flüchtlingsunterkunft (was als eindeutige Drohung zu werten ist!) und das Dittmer besaß sogar die Dreistigkeit, unter den Augen ihrer Freunde von der Zolipei, bei Anwohnern zu klingeln und diese als „Volksschädlinge!!!“ zu beschimpfen! Wie seit Monaten, gab es auch diesmal wieder Hitlergrüße die aber der Zolipei, Wunder oh Wunder, mal wieder nicht auffielen. Und es wurden Hassparolen vor der Moschee gerufen. Einigen Anwohnern reichte es mit der Hetze und es bewegten sich ein paar Eier durch die Luft auf die Dügidas.  Die Blockade, auf der Kreuzung am Mintropplatz, wurde dann von den Cops rabiat zur Seite gepresst und mit dem Knüppel bearbeitet, um die Faschos im Laufschritt an ihr vorbei zu leiten. Im Hauptbahnhof kurze Zeit darauf, gab es dann ein paar Festnahmen, darunter dann allerdings auch zwei Faschos, was mit Applaus und lautem Gelächter der Demonstranten begleitet wurde. https://www.facebook.com/video.php?v=869313856443465&set=vr.869313856443465&type=2&theater

Ein Glatzkopf (siehe Bild von seiner kurzzeitigen PK) der sonst gerne auch mal auf Demonstrantinnen einschlägt und tritt war bei der Abreise dann ziemlich kleinlaut als er mit seinem Papa von den Cops alleine gelassen wurde. Er hatte Glück das AntifaschistInnen eben nicht so brutal und erbarmungslos sind wie das Pack selbst, sonst wäre der Abend sehr übel für ihn ausgegangen! Lustigerweise kam ihm ein Mensch mit Migrationshintergrund mit einem Taschentuch zur Hilfe wofür er sich dann auch brav bedankte.

Später am Abend wurde dann noch ein Mensch, aufgrund einer Anzeige eines Faschos, im LZ von der Pozilei unter Generalverdacht, wegen des tragens eines Ohrtunnels, gestellt. Nach einer Diskussion von einer halben Stunde, ließ der 4 Sterne Cop dann aber doch von seinem Vorhaben ab, da er ansonsten keinerlei Indizien hatte die auf diese Person zugetroffen hätten.

Es reicht! Das was da Montags immer auf Düsseldorfs Straßen abläuft kann von aufgeklärten Menschen einfach nicht mehr geduldet werden!

Bild des Tages! (Danke an den zufälligen Fotografen)

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19.02.15 Protestaktion am Gericht und Polizeigewalt-Vortrag in der Butze

Gestern gab es um 11Uhr eine Protestaktion/Pressekonferenz vor dem Verwaltungsgericht in Düsseldorf auf der Bastionsstraße. Es waren ca. 30 AktivistInnen die mit Transparenten, Schildern und Redebeiträgen ihr Unverständnis gegenüber der Entscheidung des Gerichtes Auflagen der Polizei gegen „Dügida“, wie z.B. Platzverlegung, Kürzung der Route etc. zu verhindern, zum Ausdruck brachten. “Versammlungsfreiheit ist ein hohes Gut”. Das sehen wir ebenso jedoch kann es nicht sein das auch nach Anschlägen gegen Geschäfte auf der Straße und Morddrohungen gegenüber Anwohnern weiterhin jeden Montag für die (inzwischen) eindeutig von Neo-Nazis dominierten DüGiDasten halb Düsseldorf lahm gelegt wird und jegliche Art von Gegenprotest so starken Repressionen ausgesetzt ist. Es waren auch ca. 10 Pressevertreter vor Ort die über die Aktion berichteten, die auch alle interessiert die Meinungen der Beteiligten dokumentierten, nur ein Bild Reporter hatte seinen Tonfall nicht im Griff und kommandierte die Leute für sein gestelltes Foto ziemlich barsch rum. 3 der 5 Anmelder und Frau Çelebi hielten kurze Ansprachen zum Thema, siehe Video: https://www.youtube.com/watch?v=k3Paj4_M8oM

Fotos: https://www.flickr.com/photos/99145900@N05/sets/72157650500925768/

Abends ging es dann noch in die Butze ( https://www.facebook.com/butze.kollektiv?fref=ts ) , dort gab es eine Fotoausstellung zum Thema Polizeigewalt und einen Vortrag mit Diskussionsrunde mit dem Titel: „Polizeigewalt in Düsseldorf – Was tun?“, wo unter anderem über die Polizeiübergriffe gegen Gegendemonstranten bei den DüGiDa-Aufmärschen geredet wurde. Es war recht gut besucht, ca. 40-50 Menschen, die zum Teil zum erstenmmal mit Polizeigewalt konfrontiert waren und auch einige die sie am eigenen Leib in den letzten Wochen erfahren hatten. Es wurde ein fiktiver Fall durchgesprochen um zu erklären was man tun kann und sollte aber auch wie wenig Chancen z.B. eine Anzeige gegen Bullen hat. Nichts desto trotz ist es natürlich immer wichtig mit den Leuten der RHG und der Roten Hilfe in Kontakt zu treten da sie einem bei einer solchen Sache immer beistehen und Chancen und Risiko von eventuellen Maßnahmen besser einschätzen können. Links: http://ifuriosi.org/artikel/rechtshilfegruppe-duesseldorf/
http://rhduesseldorf.blogsport.de

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09.02.15 DüGiDa Gegenprotest #DSSQ #NoDüGiDa

Und wöchentlich grüßt das braune Murmeltier. Dittmer und ihrer Horde wurde mal wieder, von der Polizei, wie seit Monaten, mit allen Mitteln der Weg frei geräumt. Versuche den Hbf zu verstopfen um dem Spuk endlich ein Ende zu bereiten wurden rigoros unterbunden. Als eine Gruppe junger AntifaschistInnen um kurz nach 18uhr versuchte in die Vorhalle zu gelangen wurden diese mit aller Härte in den Nordtunnel bugsiert wobei eine Person ihre Schuhsohle verloren hat (siehe Fotos). Der Protest draußen war wie immer bunt und fröhlich, doch wurde immer wieder durch unnötige Aktionen der Cops behindert. So durfte man zum Beats against racism nur nach gründlichster Taschenkontrolle, deren Sinn mir aber verborgen blieb, da man die abgenommenen Glaswasserflaschen etc. in einen Container innerhalb des abgesperrten Konzertbereiches warf. Also hätte irgendjemand vorgehabt etwas zu werfen hätten die Cops anstatt das potentielle Wurfmaterial einzukassieren es nur gesammelt dafür bereit gestellt. Naja hatte ja eh keiner vor 😉 .
Gleich zu Beginn mussten einige DüGiDasten Düsseldorf wieder verlassen wg. Hitlergruß , Waffen und übermäßigem Alkoholkonsum. Dies ging aber meist locker und freundlich im Umgang mit einander ab, jedoch sobald AntifaschistInnen das Gitter nur berührten, wurde literweise Pfefferspray auf sie geschossen und an Beleidigungen wurde auch wiedermal nicht gespart.
Das Konzept der Cops bei der Abreise der Nazis war so wie immer provokativ ohne Ende. Während man ein paar Nasen durch die Versorgungstunnel zu den Gleisen brachte wurden andere laut lachend und die Leute verhöhnend durch den Hbf geleitet und jeder geboxt der nach Gegendemonstrant aussah. Trotzdem wurden einige Faschos zum laufen animiert da man sich dieses Verhalten nicht hat gefallen lassen.

In der Nacht gab es dann noch einen Angriff auf das Büro von Sarah Wagenknecht : http://kvduesseldorf.dielinke-nrw.de/nc/politik/detail/zurueck/politik-kopie-1/artikel/anschlag-auf-buero-von-sahra-wagenknecht-nach-duegida-demonstration/

Am Rosenmontag wollen die Faschos keine Demo anmelden sondern sich so unter die Leute mischen. Wir raten daher jedem an diesem Tag die Augen auf zu halten und ausnahmsweise an diesem Tag besser nicht zu viel zu trinken.

Fotos: https://www.flickr.com/photos/99145900@N05/sets/72157650333376938/

Video 1: https://www.youtube.com/watch?v=R6hjgUc5474&feature=youtu.be

Video 2: https://www.youtube.com/watch?v=UcHt-li6Wxg&feature=youtu.be

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02.02.15 Düsseldorf gegen DüGiDa (und die Cops)

Gestern war es wieder soweit und die Polizei legte mal wieder, für 80 Rechtsextreme und rechtsextreme Hools, den Verkehr in Düsseldorf lahm. Da das Demonstrationsrecht für alle gillt. Das sehen wir auch so. Doch jeder anderen Demonstration, wäre es spätestens nach dem ersten mal verboten worden diese Route zu wählen. Viele Demos die nicht von Nazis organisiert wurden, sind aus vielen verschiedenen Gründen am Bahnhof verboten worden (also verlegt worden), um den wirtschaftlichen Betrieb und den Personenverkehr nicht zu stören. Doch nicht so bei extrem gewaltbereiten Faschos, die sonst über Jahre, auf Grund von Gegenprotesten, keinen Meter in Düsseldorf laufen konnten. Der Versuch die friedliche Sitzblockade auf Rollen zu wiederholen, wurde dadurch unterbunden, dass der gesamte Bereich, der als Startpunkt dienen sollte, umzäunt und abgesperrt wurde und mehrere Fahrradfahrer die sich doch den Absperrungen nähern wollten, gewürgt und gewaltsam zurückgedrängt wurden. Das sollte auch für den Rest des Tages das „Sicherheitskonzept“ der Cops sein. Sobald man die Gitter nur berührte wurde geboxt geknüppelt und gepfeffert. Trotzdem gab es insgesamt ca. 5 Durchbruchsversuche, die aber alle nicht erfolgreich waren. Auch der Ton hatte sich mal wieder verschärft , kam man zu nahe ans Gitter wurde man sofort aggressiv beleidigt und man musste Schlägen und Tritten ausweichen.
Dies galt natürlich wie sollte es auch anders sein, ebenso nicht für die Nazis. Gleich zu Anfang ließ die Zolipei Melanie Hitl… ach ne Dittmer zu den Gegendemonstranten um sie mit krudem Schwachsinn zu verhöhnen. Hätte man umgekehrt versucht so nah an den Kundgebungsort von ihr zu gelangen, wäre der Versuch von der Polizei mit einer gratis Fahrt ins Krankenhaus beendet worden. So sollte es den gesamten Abend weiter gehen. Als ein Großteil der Gegendemonstranten losgezogen war, um zu versuchen einen Blockadepunkt zu errichten, ließ man eine Truppe von mindestens 20 Hools auf die noch am Bahnhof protestierenden zu stürmen. Schlimmeres konnte dadurch verhindert werden das eine Gruppe Autonomer die auch dort geblieben war, sich eine Boxerei mit ihnen lieferte, bis die Cops dann die Hools freundlich baten sich wieder auf die für sie frei geprügelte Demoroute zu begeben. Im weiteren Verlauf des Abends wurden Gegendemonstranten durch die Cops, ein Arm gebrochen, ein Handgelenk doppelt gebrochenen und auch viele Journalisten wurden getreten und geboxt weil man ihre Bilder wohl nicht in der Presse sehen wollten. Der perverse Höhepunkt war dann mal wieder der Hauptbahnhof. Als die Faschos abreisten ließen die Cops einen Fascho einfach vor sich her spazieren, der dann auch sogleich einen Demonstrant der ihm im Weg stand, mit einer Kopfnuss niederstreckte, der Boden in der Vorhalle war von Blut überseht und der Demonstrant musste, nach erster Notärztlicher Behandlung, ins Krankenhaus. Auch andere bekamen von den Faschos Faustschläge ins Gesicht und wurden dann gewaltsam von den Cops zurückgedrängt, damit die Schläger in Ruhe nach Hause fahren konnten.
Positiv zu sehen ist, das es einer autonomen Gruppe gelang zwei Faschos auf der Hinfahrt zu erwischen und ihnen auf nonverbale Weise klar machten, Düsseldorf an diesem Tag nicht zu betreten und mehrere Eier fanden ihr Ziel und zerplatzten auf Glatzen.

Video: http://youtu.be/GW1aRP6Aj04

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26.01.15 DüGiDa Gegenprotest #DSSQ #NoDüGiDa

Es war mal wieder Nazi-Montag in Düsseldorf. Dieses mal war der gesamte Bahnhofsvorbereich und die Route bis zum Graf-Adolf-Platz abgesperrt. Trotzdem gelang es einer Gruppe aus ca. 30 Menschen mit ihren Fahrrädern auf die Strecke zu gelangen und am Stresemanplatz eine Blockade zu errichten. Diese stand auch die gesamte Zeit. Die Cops hatten zwar eine Wagenburg darum herum errichtet, räumten diese jedoch nicht. Gegen ca. 18:45 gelang es einer weiteren Gruppe aus ca. 60 Menschen durch einen von den Cops nicht beachteten Durchgang direkt auf die Route zu gelangen auf der Graf Adolf Straße Ecke Berliner Alle. Ca. 30 gelangen bis auf die mitte der Kreuzung wo auch sie einen Blockadepunkt errichten wollten wurden jedoch sofort von einer Reiterstaffel zurückgedrängt. Hier bei trampelten Sie mindestens 3 Menschen ohne Rücksicht auf die Füße so das diese nachher ärztlich versorgt werden mussten. Während die Pferde immer weiter in die Menschen gedrängt wurden traten deren Reiter wahllos zu und schlugen mit ihrer Route auf die Menschen ein.Von den Absperrgittern kamen ca. 30 Cops herbei die sofort anfingen zu boxen und zu treten und hinter den Pferden stellte sich eine Reihe mit Pfeffer im Anschlag auf (was wahrscheinlich grade wegen der Pferde nicht eingesetzt wurde). Dann gab es eine Durchsage „Dies ist die Erste Ansage, danach werden Mittel des Zwangs eingesetzt (derweil boxten die Cops den AktivistInnen weiter in den Rücken) es besteht die Wahl zwischen Pfefferspray, Schlagstock und Pferden. Ende der ersten Durchsage“. Lachend forderten die AktivistInnen die Pferde wurden aber derweil von den Cops hinter ihnen gegen die Cops am Gitter der Berliner Allee gedrückt. Erst nach zwei Minuten in denen von hinten weiter Schläge auf die Aktivistinnen hernieder gingen öffnete man einen Durchgang am Gitter und ließ alle ohne feststellung der Personalien gehen. Immer wieder wurde mit Gruppen von ca. 100 Leuten versucht an Schwachstellen der Polizeiketten durchzubrechen, was allerdings nicht gelang. Der klägliche Haufen von 60-90 Faschos konnte leider wieder laufen, doch die Gegenwehr der Anwohner wird langsam bestimmter. Häufig müssen aus Geschäften und Wohnungen gammelige Eier und ähnliches geflogen sein. Leider wurde auch die auf der Strecke liegende Wohnung von der Rechtsanwältin Gülsen Celebi , die zusammen mit 50 Gewerbetreibenden einen Brief an die Polizei geschrieben hat weil sie sich bedroht fühlen, als Zwischenstation der Nazis gewählt und von ihnen bepöbelt. (Unbekannte die auch in einem der Häuser waren, hatten an einem der Montage zuvor Wasser auf die Nazis gegossen) Es gab mehrere Banner die aus den Fenstern der Anwohner gehalten wurden. Als die Faschos am Ende wieder in den Hbf geführt wurden gelang es über hundert Menschen auch im Hbf zu sein und die Nazis zum ganz ganz schnell laufen zu überreden. Ca. eine halbe Stunde lang gab es immer wieder kleinere Keilereien bis das Pack endlich wieder weg war.

P.S. wegen Hitlergruß und ähnlichen Aktionen wurden mehrere DüGiDa Anhänger kurzfristig in Gewahrsam genommen.

Video: http://youtu.be/3cL_MaTOgP8

Video 2 von der Aktion Rollen gegen Rechts : https://www.youtube.com/watch?x-yt-ts=1421914688&x-yt-cl=84503534&v=TXyEmDgzwSE#t=32

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19.01.15 DüGiDa Gegenprotest „Düsseldorf stellt sich quer“

Am Montag war es mal wieder soweit und für ca. 80 Hirn und Haar befreite wurde Düsseldorf wieder verkehrstechnisch halb lahm gelegt. Wie auch letzte Woche gelang es spielend die Kreuzung vor dem Hbf zu blockieren und auch an der Karlstraße hätte ein Durchbruch plus Blockade beinahe funktioniert. Zwei AktivistInnen gelang es auf die DüGiDa Demo zu kommen und Sie wurden laut „Siamo tutti Anitifascisti“ rufend wieder aus ihr rausgezogen. Auf der Strecke wurden mehrere Restaurants von Hundertschaften bewacht weil dort AktivistInnen vermutet wurden. Das Gehege für Melanie Dittmer und ihre braunen Freunde reichte bis zum Mc Doof an der Kreuzung Graf-Adolf-Straße Ecke Oststraße und wurde umringt von über Zweitausend AntifaschistInnen. Mehrmals kam es zu Pfeffer und Schlagstockeinsätzen, doch das Hauptziel der Cops schien es zu sein Leute rauszuziehen die letzte Woche im Hbf waren, da es ja Anzeigen gegen die Polizei wegen unverhältnismäßger Brutalität gegeben hatte und da wollte man sich wohl mit Gegenanzeigen rächen. Beim Abtransport der braunen Horde hielt sich die Polizei im Hbf diesmal zurück, sperrte diesen nur wieder über eine halbe Stunde komplett. Im Bahnhof und an den Gleisen wurde das ganze wohl mit lautstarkem und witzigem Protest begleitet.

Video https://www.youtube.com/watch?v=ShKjJQmD9bE&feature=youtu.be

Ein weiteres Video: https://www.youtube.com/watch?v=nwwOO8ZSn4k

Am Sonntag gibt es ein Blockadetraining im Falkenheim Tannenhof  https://www.facebook.com/events/1548548442098459/ und am Am Montag 26.01.15 geht das Spiel in die nächste Runde. Also alle wieder spätestens um 17 uhr vor Ort sein und wenn es möglich ist die Route zu einem Standplatz verkürzen!

Pressemitteilung des Bündnisses „Düsseldorf stellt sich quer!“

Düsseldorf, den 20.1.2015

https://www.facebook.com/permalink.php?story_fbid=629767817153010&id=601098770019915&pnref=story

Bild 1 die Schildbürger von der Zolipei

Bild 2 zwei Omas die im Schilde führten auf die DüGiDa Demo zu gehen doch in der falschen Demo landeten und alle als „dreckige linke Zecken“ beschimpften

und

3. Bild ein gutes Schild 😉

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12.01.15 DüGiDa Gegenprotest

Am Montag war die Fascho-Truppe von DüGiDa mal wieder in Ddorf um ihre Hetze zu verbreiten.Doch bevor diese überhaupt ankamen hatten sich schon mehrere Tausend Gegendemonstranten versammelt. Die Schätzungen variieren von 2500 – 5000 AntifaschistInnen. Als der erste klägliche Haufen von 50 DüGiDasten eintraf, war der eigentliche Zugang zu ihrer Kundgebung schon komplett blockiert. Nach und nach wuchsen sie dann doch noch auf 150 besorgte Bürger mit extrem rechten Hintergrund an. Nur durch das aufmarschieren von mehreren Hundertschaften und einer Reiterstaffel konnte über einen Umweg an der Bundespolizeizentrale vorbei ein Korridor für sie frei gemacht werden. Von dem hetzerischen Geschwafel musste man dank den lautstarken antifaschistischen Sprechchören nichts hören. Doch leider war die gesamte Strecke hermetisch abgeriegelt worden so dass das blockieren des Spazier-Marsches leider nicht möglich war. Es gab wohl einen beherzten Versuch eben dieses doch zu tun der leider scheiterte und zur folge hatte das alle Cops in Verteidigungsmodus (helme auf Knüppel raus) gingen. Der Versuch durch eine Sitzblockade im Hbf wenigstens noch die Abreise zu stören wurde brutalst auseinander geprügelt und von da an griffen die Cops über einen Zeitraum von über einer halben Stunde immer wieder willkürlich und rücksichtslos alle im Hauptbahnhof anwesenden an. Pfeffer und Schlagstöcke kamen zum Einsatz und es wurde einfach nur wild auf alles und jeden eingeboxt und getreten. Mehrere Menschen brachen unter Panikattacken zusammen und mussten später ins Krankenhaus. Das ab diesem Zeitpunkt jegliche Gegenwehr von allen beklatscht wurde ist nur die logische Konsequenz. Obwohl die von Aggression (und eventuell anderem) berauschten Terminatoren sich wahrscheinlich darüber beklagen werden das auf ihre Angriffe auch ab und an geantwortet wurde. Video: https://www.youtube.com/watch?v=yBM5rel6Mq0 IMG_1792