Antifa

05.09.15 Anti Pro Deutschland Aktion Wuppertal

Die Nasen von Pro Deutschland hatten in Wuppertal Heckinghausen zu einer Demo gegen die dortige Flüchtlingsunterkunft aufgerufen. 40 von ihnen waren angerückt um angetrunken menschenfeindliche Parolen zu brüllen und rum zu pöbeln. Dem gegenüber waren 500 AntifaschistInnen gekommen um ihre Solidarität mit den Refugees zu demonstrieren und dem braunen Haufen Paroli zu bieten. https://www.facebook.com/events/1664367703849732/

Während die Nasen noch in Richtung Flüchtlingsheim unterwegs waren, gelang es einer Gruppe von 8 AktivistInnen, mit einem Linienbus auf die Route zu gelangen und im richtigem Moment her raus zu springen und sich vor die Demo auf die Straße zu setzen, so dass die Nasen kurz stoppen und dann am Straßenrand an ihnen vorbei geführt werden mussten. Nachdem die Nasen an ihnen vorbei gezogen waren, durften sie die Route ohne Abgabe von Personalien verlassen.

Vor der Unterkunft standen sich dann die beiden Demos in Sichtweite gegenüber und da die Anlage und die Stimmung auf der Seite der Gegendemo, Mensch sei dank, weit aus besser war, musste Mensch nichts von der plumpen Hetze hören. Soweit wir wissen kam es vor Ort zu keinen Übergriffen seitens der Nasen.

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13.06.15 „Gegen Rassismus und rechte Gewalt“ Demo in Wuppertal

In etwa 500 Menschen versammelten sich um 13 uhr in Wuppertal auf dem Rathausplatz (Kerstenplatz) in Solidarität mit dem Verletzten des HoGeSa Nazi Angriffes am AZ vor zwei Monaten (http://www.az-wuppertal.de/2015/04/24/eine-zweite-erklarung/ ). Es gab zum Auftakt ein paar sehr gute kraftvolle Reden (sogar der Sprecher von Verdi hat es geschafft sich klar und deutlich zu positionieren). Zwischen drin gab es eine Schweigeminute für den inzwischen zwar wieder aus dem Krankenhaus entlassenen aber immer noch schwer angeschlagenen Genossen. Danach startete die Demo durch die Innenstadt. Mit wütenden Parolen gegen Faschos und die Cops ( die den Angriff ja zu einer Razzia des AZ`s genutzt hatten) bahnte Mensch sich seinen Weg durch Wuppertal. Auf Provokationen der Polizei reagierte man jedes mal aktiv verteidigend. Mehrfach wurde kurzzeitig die Richtung der Route geändert was die Cops ziemlich auf die Palme brachte , doch Mensch einigte sich mit dem Bündnis dann doch auf der angemeldeten Route zu bleiben. Viele Passanten klatschten als die Demo vorbeizog und bekundeten ihre Solidarität durch Worte und hupen. Ein paar Hundert Meter vor erreichen des AZ`s kam es zu einer Auseinandersetzung zwischen Demo und Cops, welche inzwischen vermummt und behelmt waren. Da sie die Straße versperrten drückte Mensch sie in mehreren Wellen weiter nach hinten. Dabei knüppelten, boxten und Traten die Cops zwar auch aber es gab keine ernsthaft verletzten. Sie hätten zwar gerne das Fronttranspi konfisziert doch das bekamen sie nicht. Sprecher des Bündnisses verhandelten mit den Cops bis diese die Demo endlich weiter ziehen ließ. Am AZ angekommen hatten die Cops zwar noch vor Leute aus der ersten Reihe raus zu ziehen doch diese wurde schnell ausgetauscht woraufhin sie von ihrem Vorhaben abließen. Es gab noch eine kurze Abschlussrede und die Einladung zur Party im AZ , dann wurde die Versammlung so gegen halb Vier aufgelöst.

Leider kam es danach wohl noch zu äußerst unschönen Vorfällen: https://linksunten.indymedia.org/de/node/145883

Veranstaltung: http://www.az-wuppertal.de/2015/05/30/13-juni-2015-gemeinsam-gegen-rassismus-und-rechte-gewalt-1300-uhr-kerstenplatz-wuppertal/

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27.04.15 DüGiDa geht kaputt

Erneut hatte DüGiDa zu ihrem Spaziergang der Fremdenfeindlichkeit aufgerufen und dieses mal kamen die Düsseldorfer Gegendemonstranten, gewappnet mit beschrifteten Schirmen, um das Trauerspiel der Hetze nicht mehr sehen zu müssen. Sie ergaben ein wirklich schönes, antifaschistisches Gesamtbild (Bild von DSSQ https://www.facebook.com/duesseldorfstelltsichquer/photos/a.1530054737246462.1073741828.1529481577303778/1572689999649602/?type=1&theater). Es gab Sprüche auf ihnen die zur Solidarität aufriefen wie z.B. „Faşizme Karşı Omuz Omuza!“(Schulter an Schulter gegen Faschismus)“ oder auch „Fck Cps“ als Zeichen gegen die Kriminalisierung eines Teilnehmers, der in den Wochen zuvor für diese Buchstaben auf einem Rucksack, einen Bußgeldbescheid erhalten hatte oder sogar ganze gemalte Bilder wie zum Beispiel das in der Woche zuvor zum Einsatz gekommene „Follow your Leader“ samt suizidalem Führer (auf einem Schirm, nicht schlecht!) 1509966_10206862717989170_1081541600276302143_n

. Leider gab es auch wieder Personalien-Aufnahmen u.a. wegen, einem der Polizei nicht gefallendem T-Shirt Aufdruck. Doch die aggressive Sicherung der Route, war dieses mal nicht so extrem wie in den vergangenen 15 Wochen. Lange konnte man in kleineren Gruppen ohne aufgehalten zu werden über die gesamte Route laufen. So kam es auch zu mindestens zwei Sitzblockaden von jeweils 5 – 10 Leuten. Was die Abendlandhetzer natürlich zur Weißglut trieb, allgemein schienen sie an diesem Tag eher darauf bedacht möglichst jede Kleinigkeit anzeigen zu wollen, irgendwie schienen sie zu wissen das ihre Allmachts-Aufmarsch-Fantasien im sterben lagen. Das Zahlen Verhältnis war unter 40 Nasen gegen über 400 Gegendemonstranten. Man soll sich ja nie zu früh freuen aber wie es scheint ist es erst mal überstanden. Denn gegen Ende der Veranstaltung gab es die Ansage der NPD Führungskader das man nicht mehr wöchentlich hier aufkreuzen würde „um Kräfte zu sammeln“. Es gab so was wie eine Abstimmung, deren Ausgang eher Waage mit eventuell 1-2 mal monatlich oder so schloss. Das bedeutet zwar nicht das die Scheiße endlich ganz aufhört aber zumindest nerven sie nicht mehr jeden Montag. Ob das nur am vollen Terminkalender der NPD (die ja grade ihre Mobi Tour für den 1. Mai macht) liegt, bleibt abzuwarten aber es ist eindeutig ein großer Erfolg der nur auf dem Engagement des Bündnisses DSSQ, allen aktiven Gruppen und den Einzelpersonen die sich jeden Montag diesem braunen Mob entgegen gestellt haben, beruht. Doch das Problem der rechten Agitation und der Übergriffe ist damit natürlich noch lange nicht bewältigt, nicht hier und auch nicht im weiteren Umfeld. So mobilisiert die NPD zum Beispiel zum 1. Mai landesweit nach Mönchengladbach. Das Bündniss MSSQ ruft zur Beteiligung am Gegenprotest auf. Veranstaltung: https://www.facebook.com/events/382862515229180/

20.04.15 DüGiDa feiert an Hitlers Geburtstag

Das absurde Schauspiel ging gestern in die nächste Runde. Grillen und feiern wollten sie gestern, die Faschos von DüGiDa. Am Geburtstag von Hitler und nicht mal das war ein Grund für Polizei und Verwaltungsgericht, diese pure Provokation an diesem Montag zu verbieten. Das Grillen ja, das hat man nicht haben wollen aber an Hitlers Geburtstag mit Fremden- und Linken-feindlichen Parolen durchs, wiedermal extra dafür weiträumig abgesperrte Bahnhofsviertel zu ziehen und die Leute beleidigen und angreifen, das ist kein Problem. Erst sah es lange so aus als würden sich wenigstens nicht mehr als 20 ewig Gestrige zur Party trauen. Dann wurden es aber doch noch knapp über 40. Ihnen gegenüber standen ca. 500 wütende AntifaschistInnen, die trotz des ekelhaften Anlasses gemeinsam dafür sorgten das zumindest außerhalb der Gitter, Menschlichkeit und Nächstenliebe, das Rest Stadtbild prägten. Am Hbf wurde lautstark über die Hassreden hinweg skandiert und die Menschen vom CSD und dem Türkei Zentrum sorgten am Stresemanplatz wie immer für sehr gute Stimmung. Auf der Route der Nasen war an diesem Tag an einigen Bürofassaden eine deutliche Botschaft für die Faschos angebracht worden:

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Für viel Gelächter sorgten hingegen die von den Faschos getragenen Transparente gegen Linksfaschisten und gegen Chaoten. Wäre das ganze in Wahrheit nicht so ernst und die aggressiven Übergriffe der Faschos die immer mehr zunehmen nicht so brutal, Mensch hätte ihnen glatt einen Funken Humor unterstellen können. Doch leider ist das ganze ja eben doch gewalttätige Realität. Das bedauerlichste an diesem Tag war eindeutig das viele Zolipisten nicht mal wussten an was für einem Datum sie da die Nazis hofierten. Als man sie darüber aufklärte, klappten einige uniformierte Münder auf und man sah das sie sich spätestens ab dem Zeitpunkt nicht mehr wirklich wohl fühlten dort wo und wofür sie standen. Kurz nach 21uhr war das perverse Stelldichein dann endlich vorbei und die Nasen wurden durch den hermetisch abgeriegelten Hbf nach Hause geschickt. Mensch sieht sich dann wohl spätestens nächsten Montag wieder auf der Straße.

Fotos: https://www.flickr.com/photos/99145900@N05/sets/72157652099406995/

13.04.15 Dügida, BlockiererInnen und die Cops

Wieder mal ein ereignisreicher Montag. Menschen die schon vorher durchgesickert waren oder grade noch durchsickerten starteten um 18uhr eine ca. 30 Mensch starke Sitzblockade auf der Friedrich-Ebert-Straße, auf der Route der Dügidas. Die Cops wollten sie erst räumen und zerrten sie rabiat zur Seite (Bericht von DSSQ http://duesseldorf-stellt-sich-quer.de/blog/2015/04/14/sitzblockade-auf-der-route-von-duegida-polizei-geht-unverhaeltnismaessig-gegen-gegendemonstantinnen-vor-duegida-musste-auf-den-gehweg/  ) doch bildeten dann einen Kessel um sie und es blieb auch dabei bis Beendigung der Veranstaltung, so das die Dügidas die Straße dort nicht nutzen konnten und über den Bürgersteig geführt werden mussten, was bei knapp über 40 Teilnehmern auf deren Seite auch nicht zu schwierig war. Ungefähr zeitgleich versuchten ca. 80 AktivistInnen auf der Karlstraße gemeinsam durch die Gitter zu kommen, weshalb die Cops mal wieder völlig überreagierten. Das sofort Literweise Pfeffer eingesetzt wurde, ist man ja inzwischen gewöhnt hier in Düsseldorf aber es wurde mal wieder mit unverhältnismäßiger Brutalität mit dem Knüpel auf die Menschen eingeprügelt. Man hörte laute Schmerzensschreie und darüber wutentbrannte Stimmen der AktivistInnen. Es kam zur Einkesselung von ca. 30 Menschen direkt vor Ort. Ein anderer Teil entfernte sich widerstrebend über die Immermanstraße wobei die Cops immer wieder auf jeden einprügelten den sie zu fassen bekamen. Dann kam es zu einer zweiten Einkesselung, von noch einer Handvoll AktivistInnen. Später wurden die beiden Kessel zusammengeführt und es wurden die Personalien aufgenommen und es gab wohl auch mehrere in Gewahrsam nahmen. Bei der Kundgebung am Stresemanplatz umringte die Zolipei die anwesenden Demonstranten und man sah das sie Leute suchten um sie raus zu ziehen. An der Kundgebung am Hbf war es das gleiche Spiel und wiedereinmal waren verdammt viele Zivicops rechtswidrigerweise auf allen Kundgebungen, die ungeniert in die Menge zeigten, damit die Cops einzelne Menschen hätten raus ziehen können und es teilweise auch taten. Auf ihrem Rückweg musste Dügida wieder an der Sitzblockade über den Bürgersteig geleitet werden und wurde am Hbf von lauten antifaschistischen Parolen empfangen. Als die Abreise von eben solchen Parolen begleitet wurde kam es wieder zu einer Ingewahrsamnahme, aufgrund der Aussage eines Zivis. Auch wenn die Cops ihr möglichstes tun um den Gegenprotest zu kriminalisieren, werden die Menschen die zum Gegenprotest kommen immer entschlossener sich das ganze absurde Schauspiel nicht mehr bieten zu lassen.

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10/11.04.15 BlockupyNRW-Party u. „Love Hip Hop Hate Sexism“ Spray-Aktion auf der Kiefern

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Am Freitag gab es im Linken Zentrum {Hinterhof} eine BlockupyNRW Party mit Soli-Cockatils für die Rechtshilfe Gruppe für Blockupy. Trotz des wirklich guten Wetters kamen im laufe des Abends so ca. 70-80 Menschen. Erst wurde viel politische Punk und Hip Hop Mukke gespielt und später sorgte der DJ „No Paseran“ für gut tanzbare Electro Beatz. Auf einer Leinwand liefen die ganze Zeit Videos von den letzten 4 Jahren Blockupy die durch die variierende Musik mal sehr künstlerisch und mal wie Riot-Porns wirkten. Auch der freie Journalist der den gelben Finger begleitet hatte (Artikel hier: https://www.freitag.de/autoren/steffendmeyer/frankfurt-brennt-nicht-da-wo-ich-war ), war gekommen und tauschte sich mit den AktivistInnen über das erlebte aus. Die angebotenen Cocktails wurden im laufe des Abends von den Gästen umgetauft, aus dem „White Russian“ wurde „der kleine Putin“ und aus dem „Cuba libre“ der „Castro schottern“ 😉 Zu fortgeschrittener Stunde füllte sich dann auch die Tanzfläche und man zappelte gut gelaunt bis in die frühen Morgenstunden.

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Am Samstag gab es von 12-17uhr auf der Kiefernstraße eine Aktion gegen Sexismus, aufgrund eines Vorfalles vor einigen Wochen (mehr dazu hier: https://www.facebook.com/lovehiphophatesexism/info?tab=page_info ). Unter dem Namen „Love Hip Hop Hate Sexism“ hatten sich viele AnwohnerInnen, KünstlerInnen , AktivistInnen und BesucherInnen versammelt und lauschten der Live Musik und schauten den SprayerInnen beim erschaffen ihrer Kunstwerke zu. Viele Kinder spielten bei dem wechselhaften doch nie schlecht werdendem Wetter fröhlich zwischen den Anwesenden und es hatte alles die liebevolle Atmosphäre eines Straßenfestes. Bilder: https://www.flickr.com/photos/99145900@N05/sets/72157651480003230/

Am Montag 13.04.15 will DüGiDa wieder hier in der Stadt aufmarschieren also kommt alle und lasst ihnen keinen Meter zum gehen: https://www.facebook.com/events/619878651482108/
Mobi-Video: https://www.youtube.com/watch?v=PnLLQgqGsmk

30.03.15 Dügida und die Cops , zwei gewaltbereite Grüppchen

Dieses mal lief der Tag etwas anders ab als von den Pozilisten erwartet. An der Kundgebung am Hbf hatten sich ca. 2-300 Gegendemonstranten versammelt und am Stresemanplatz auch noch mal so an die 200 Menschen. Als um ca. 18uhr plötzlich über 50 Menschen energisch versuchten auf die Kreuzung Karlstr. – Friedrich-Ebertstr. zu kommen. Die völlig überraschten Cops wurden erst mal einfach überrannt und Knüppelten sofort so heftig los wie sie nur konnten. Die Pfefferdusche erwischte dabei allerdings fast mehr Cops als GegendemonstrantInnen. Obwohl die AktivistInnen die Kreuzung schon fast erreicht hatten, wurde der Versuch dann aufgrund der Brutalität der Cops abgebrochen und Sie sprangen zurück durch die Gitter. Kurze Zeit darauf kam es zu wirklich unschönen Szenen als eine Gruppe AktivistInnen von der Charlottenstraße kommend in Richtung der Gitter liefen, rasteten die Cops völlig aus. Beleidigungen brüllend sprangen sie über die Gitter und schlugen auf alles ein was links aussah, ein Sixpack bretterte mit Highspeed in die Straße und hätte beinahe drei Menschen die so grade eben noch zur Seite springen konnten überfahren. Dann begann eine Hetzjagd für ca. 10 Minuten, die mit der einkesselung von ca. 35 DemonstrantInnen endete. Wie uns berichtet wurde, behaupteten die Cops sie wären mit einer Eisenstange beworfen worden, etwas später war es dann nur noch ein Flaschenwurf und am Ende dann doch nur noch ein Fausthieb (der auch bezweifelt werden darf).  Die eingekesselten berichteten, das die Cops sie permanent schubsten und beleidigten bis sie nach über einer Stunde alle nach einer Personenkontrolle jedes einzelnen samt Foto, mit einem Platzverweis gehen gelassen wurden. An anderen Punkten gelang es wohl Einzelpersonen auf die Route zu gelangen, was dazu führte das 5 Personen kurzfristig in Gewahrsam genommen wurden, die erst spät in der Nacht wieder frei gelassen wurden. Der immer weiter schrumpfende (ca. 50) Schlägertrupp von Dittmer marschierte mal wieder seine paar Meter und auch dort kam es wieder zu Festnahmen, da manche von ihnen Waffen bei sich trugen und/oder Journalisten und Polizisten bespuckten und angriffen (Da knüppelt man natürlich nicht wie wild auf alles ein, sondern lässt den Rest schön weiter provozieren, drohen und marschieren). Am Stresemanplatz feierten und protestierten die Menschen lautstark gegen die plumpe Hetze an und im Hbf kam es zu den üblichen Rangeleien bei der Abreise.

Am Ostermontag gibt es einmal eine Pause doch am 13. muss mit dieser Scheiße endlich Schluss gemacht werden. Kommt alle, bringt so viele Freunde mit wie ihr nur könnt. Es reicht, das Pack hat viel zu lange hier in Düsseldorf sein Unwesen treiben dürfen! Mobi Video: https://www.youtube.com/watch?v=PnLLQgqGsmk

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26.03.15 Protestaktion vor dem Polizeipräsidium Düsseldorf #DSSQ

Das Bündnis „Düsseldorf stellt sich quer“ hatte zur Protestkundgebung um 13uhr vor dem Polizeipräsidium aufgerufen und ca. 60 Menschen (viele mit Transparenten oder selbst gemalten Schildern) waren gekommen um ihren Unmut gegenüber dem Verhalten der Polizei zum Ausdruck zu bringen, die seit Monaten, Montag für Montag, AntifaschistInnen kriminalisiert und äußerst hart gegen Sie vorgeht, mit Schlagstock und Pfeffer. Wohingegen die Faschos von DüGiDa, trotz mehrfacher schwerer Straftaten, freundlichst durch die Stadt hofiert werden. Gleich zu Anfang stellte Oliver Ongaro klar, hätte es nicht das übergroße Polizeiaufgebot gegeben hätte es auch kein DüGiDa gegeben!

Danach wurde eine (unvollständige, vorläufige) Aufzählung der Gewalttaten und Volksverhetzenden Aussagen der DüGiDasten verlesen (Die Liste war lang und dauerte knapp 5min.). Es sprachen insgesamt 7 RednerInnen. Oliver Ongaro für DSSQ, Thorsten Nagel von den Falken, Christian Jäger für die Linke, Kemal Kiran für`s Türkei Zentrum Düsseldorf, Denni Kröger Junge Grüne,  eine Sprecherin der Kitty Hooligans und Jürgen Schuh des VVN BdA. Es waren energische und kraftvolle Reden voll berechtigter Wut doch auch angereichert mit Kampfgeist. Egal wie lange der Spuk noch geht der Zusammenschluss der einzelnen Menschen und verschiedenen Gruppen wird dadurch nur von Woche zu Woche größer.

Fun-Fakt : Am Rande der Kundgebung wurde mit Kreide auf den Boden gemalt und der Rücktritt von Polizeichef Wesseler gefordert, dies veranlasste die Polizei später zweimal bei den Anmeldern anzurufen und das sofortige entfernen zu fordern. Was der Regen inzwischen sicherlich übernommen hat. https://www.facebook.com/duesseldorfstelltsichquer/photos/a.1530054737246462.1073741828.1529481577303778/1560796000839002/?type=1&theater

Die Auflistung der Vorwürfe gegen DüGiDa ist hier zum Download bereit gestellt: http://www.anti-kapitalismus.org/sites/default/files/downloads/unvollstaendige_auflistung_rechter_straftaten_rings_um_die_duegida-aufmaersche_0.pdf

Fotos: https://www.flickr.com/photos/99145900@N05/sets/72157651570455151/

Videos:

Teil 1: https://www.youtube.com/watch?v=Ur1KeuWWRok (Auftaktrede + Auflistung der Straftaten Ongaro,Nagel)

Teil 2: https://www.youtube.com/watch?v=AQOpoZ1FWrY&feature=youtu.be (Weitere Straftaten und Rede Jäger)

Teil 3: http://youtu.be/FYWe_92WYFQ  ( Kemal Kiran )

Teil 4  http://youtu.be/hWdpSbaePSs ( junge Grüne

Teil 5 http://youtu.be/FhDbrUdOsjs ( Kitty Hooligans )

Teil 6 http://youtu.be/H70PB0bc7uM (VVN-BdA )

Aktion für den nächsten Montag: Ostern Nazifrei dank Osterei: https://www.facebook.com/events/366976996830478/

23.03.15 DüGiDa Gegenprotest #DSSQ

Immer wieder Montags grüßt der rechte Irrsinn. Allerdings wird er von mal zu mal, Mensch sei dank, weniger. Die Absperrungen am Hbf waren immer noch verdammt groß für so einen kläglichen Haufen aber sie schrumpfen. Natürlich ließ es sich die Zolipei nicht nehmen im Vorfeld mal wieder grundlos AntifaschistInnen zu kontrollieren. Es schien so als hätte ihnen Frankfurt ein wenig sorge bereitet. Allerdings ließen sich auch viele Cops zu Kommentaren wie : „Ich hoffe doch auch das der Scheiß bald vorbei ist und sich der Haufen in Luft auflöst“ hinreissen. Knapp 40 DüGiDasten hatten sich diesmal zusammengerottet und wurden mit geschwungenen Klobürsten und ihnen, durch die Luft entgegenkommende Klopapierrollen, begrüßt. Es war sehr schön zu sehen, das immer mehr Menschen entschlossener wirken und diesen Scheiß endlich beendet sehen wollen. Als der braune Wanderzirkus losschwankte gelang es immer wieder Einzelpersonen auf die Route zu kommen und zumindest symbolisch, durch 2 Mensch Sitzblockaden oder Inlineskaten auf der Strecke, zu stören. Bei der Abreise der Nasen gab es eine große Sitzblockade im Hbf, die dieses mal auch nicht von den Zolipisten zusammengeprügelt wurde wie sonst, allerdings wurden die Faschos durch den mit einer Hundertschaft und ihren aggressiven Schäferhunden abgeschirmten, Nordtunnel geleitet. Bei der Abreise muss es zu einem Angriff von Faschos auf Gegendemonstranten gekommen sein und „natürlich“ wurde deswegen ein Gegendemonstrant festgenommen. Auf den Gleisen wurden die Faschos durch AktivistInnen lange von der Abreise abgehalten da die Cops sie zwar gut abschirmten allerdings an den Enden der Gleise wo die Züge nicht hielten, so das ein paar immer panischer werdende Faschos erst oben auf den Gleisen 3 Züge verpassten und nachdem die Zolipisten unsanft mehr Platz geschaffen hatten und sie die Treppen runter brachten, verpassten sie aus dem selben Grund noch mal 3 U-Bahnen.

Unschönerweise erreichte uns später am Abend die Nachricht das wohl 10-15 Faschos noch mal wieder gekommen sein müssen und mit Baseballschlägern auf Menschen losgegangen sind.

Fotos: https://www.flickr.com/photos/99145900@N05/sets/72157651523322092/

Heute ab 19uhr Antifa Cafe im LZ https://www.facebook.com/events/555290711240396/

Donnerstag Protestaktion vor dem Polizeipräsidium Düsseldorf 13 uhr : https://www.facebook.com/events/589217061215571/

16.03.15 Dügida Gegenprotest #DSSQ

(Aufgrund von Blockupy wurde dieser Beitrag erst eine Woche später erstellt und ist deswegen nicht besonders ausführlich)

Diesmal waren die Gitter nicht mehr ganz so weiträumig aufgestellt wie sonst. Man kam allerorts etwas näher an die Route der Nasen. Dank einem Oberleitungsschaden ging an diesem Tag gar nichts mehr am Bahnhof. Ab ca. 17, 18 uhr fuhr kein Zug mehr. Was zwar auch einige GegendemonstrantInnen davon abhielt Düsseldorf zu erreichen, allerdings ebenso einige der braunen Freunde von der Dittmer, die dieses mal auf die stolze Zahl von 50 Mitläufern blicken konnte. Lange Zeit sah es so aus als würde sich kein Anmelder für die DüGiDasten veranstalltung finden lassen, da es Dittmer ja untersagt worden war da sie die Leute vor der Moschee in den Wochen davor eindeutig zu Straftaten aufgehetzt hatte. Als ihr Anmelder dann doch auftauchte wurde ihr ewig gestriges Gelaber von der eindeutig besseren Anlage der AntifaschistInnen von DSSQ übertönt.

Die Route war diesmal noch kürzer als in der Woche davor und die Dügidasten drehten schon vor dem Streesemanplatz wieder um. Was dazu führte das dieser diesmal von AntifaschistInnen geflutet wurde die zwischen den Palmen standen und ihre Wut über die braune Hetze dem 50 Männeken Trüppchen entgegen schrien. Schnell machten sich die Rechten wieder auf den Rückmarsch und auch deren Endkundgebung viel dieses mal weit kürzer aus. Die Abreise wurde wie immer lautstark begleitet.

Bilder: https://www.flickr.com/photos/99145900@N05/sets/72157649183504484/

Video:  https://www.youtube.com/watch?v=U1Ycftf2DKo&feature=youtu.be