23.03.15 DüGiDa Gegenprotest #DSSQ

Immer wieder Montags grüßt der rechte Irrsinn. Allerdings wird er von mal zu mal, Mensch sei dank, weniger. Die Absperrungen am Hbf waren immer noch verdammt groß für so einen kläglichen Haufen aber sie schrumpfen. Natürlich ließ es sich die Zolipei nicht nehmen im Vorfeld mal wieder grundlos AntifaschistInnen zu kontrollieren. Es schien so als hätte ihnen Frankfurt ein wenig sorge bereitet. Allerdings ließen sich auch viele Cops zu Kommentaren wie : „Ich hoffe doch auch das der Scheiß bald vorbei ist und sich der Haufen in Luft auflöst“ hinreissen. Knapp 40 DüGiDasten hatten sich diesmal zusammengerottet und wurden mit geschwungenen Klobürsten und ihnen, durch die Luft entgegenkommende Klopapierrollen, begrüßt. Es war sehr schön zu sehen, das immer mehr Menschen entschlossener wirken und diesen Scheiß endlich beendet sehen wollen. Als der braune Wanderzirkus losschwankte gelang es immer wieder Einzelpersonen auf die Route zu kommen und zumindest symbolisch, durch 2 Mensch Sitzblockaden oder Inlineskaten auf der Strecke, zu stören. Bei der Abreise der Nasen gab es eine große Sitzblockade im Hbf, die dieses mal auch nicht von den Zolipisten zusammengeprügelt wurde wie sonst, allerdings wurden die Faschos durch den mit einer Hundertschaft und ihren aggressiven Schäferhunden abgeschirmten, Nordtunnel geleitet. Bei der Abreise muss es zu einem Angriff von Faschos auf Gegendemonstranten gekommen sein und „natürlich“ wurde deswegen ein Gegendemonstrant festgenommen. Auf den Gleisen wurden die Faschos durch AktivistInnen lange von der Abreise abgehalten da die Cops sie zwar gut abschirmten allerdings an den Enden der Gleise wo die Züge nicht hielten, so das ein paar immer panischer werdende Faschos erst oben auf den Gleisen 3 Züge verpassten und nachdem die Zolipisten unsanft mehr Platz geschaffen hatten und sie die Treppen runter brachten, verpassten sie aus dem selben Grund noch mal 3 U-Bahnen.

Unschönerweise erreichte uns später am Abend die Nachricht das wohl 10-15 Faschos noch mal wieder gekommen sein müssen und mit Baseballschlägern auf Menschen losgegangen sind.

Fotos: https://www.flickr.com/photos/99145900@N05/sets/72157651523322092/

Heute ab 19uhr Antifa Cafe im LZ https://www.facebook.com/events/555290711240396/

Donnerstag Protestaktion vor dem Polizeipräsidium Düsseldorf 13 uhr : https://www.facebook.com/events/589217061215571/

18.03.15 Blockupy Frankfurt. #18M Erlebnisbericht „Gelber Finger“

Wir sind am Dienstag den 17. nach Frankfurt gefahren und ohne Probleme angekommen auch wenn an verdammt vielen Stellen auf der Autobahn Polizeikarren in Warteposition standen und viele Hundertschaften das selbe Ziel hatten wie wir. Als wir an unserer Unterkunft ankamen (weit ab von der Innenstadt) bog nach kurzer Zeit ein Wasserwerfer genau in die Straße ein und wir dachten schon wir bekämen privat Betreuung doch wie sich heraus stellte hatte dieser sich nur völlig verfahren.

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Am Abend gab es noch ein letztes Plenum vor dem Aktionstag im DGB-Haus was so gut besucht war das der Raum aus allen Nähten platzte.

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Der DGB hatte die Räumlichkeiten gerne zur Verfügung gestellt aber aufgrund der Deutschen Bürokratie war es für ihn nicht machbar das man die Stühle im Voraus entfernt oder auch nur zur Seite stellt. Die Aktivisten schoben sie nachdem sie dies erfuhren einfach selbständig so weit nach vorne das noch mal doppelt so viele in den Raum reinkonnten, es mussten jedoch trotzdem sehr viele auf dem Balkon und in der Vorhalle bleiben. Nach einer kurzen aufzählung der ganzen Länder aus denen Aktivisten anwesend waren, wurde die erklärung der Pariser Commune verlesen und dann wurde auf die Planung und Erwartungen des nächsten Tages eingegangen. Derweil ließen es sich die Cops nicht nehmen permanent mit Wagenkolonen und Blaulicht das Gebäude zu umkreisen und die Zufahrtsstraße dorthin auf der vom Main abgewanten seite zu sperren. Wir mussten das Plenum leider recht früh wieder verlassen um zu unserer Unterkunft zu kommen, doch dort trafen wir auf Schwedische AktivistInnen, mit denen wir noch ein paar nette Gespräche führten.
Am nächsten morgen fuhren wir gemeinsam mit den schwedischen Comrades los, doch dann trennten sich unsere Wege, da wir zum gelben NRW-Finger wollten um zu den Gruppen zu stoßen mit denen wir uns auf diesen Tag vorbereitet hatten.Unser Ziel war die Brücke die von der anderen Mainseite zur Tiefgarage der EZB führt. Kurz bevor wir diese Erreichten hörten wir es schon mehrmals laut Knallen und dicke Rauchschwaden aus richtung Stadtmitte aufsteigen. Die Szenerie mit der Skyline von FFM , den Zwillingstürmen und den dicken Rauchwolken erinnerte einige von uns stark an die Nachrichtenbilder vom 11. September. Kurz vor der Brücke trafen wir auf ein paar schon anwesende Aktivisten aus NRW und warteten mit ihnen gemeinsam auf die eintreffenden Busse aus NRW, weil wir bis dahin Zahlenmäßig keine Chance hatten gegen das immense Aufgebot an Zolipei in Kampfmontur. Mehrere Wasserwerfer, ca. 50 Wannen, Hamburgergitter mit Natodraht umwickelt und hunderte Robocops erwarteten uns wovon einige sofort ihre Gasgranatwerfer auf uns richteten.

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Leider konnten wir zu diesem Zeitpunkt nicht verhindern das noch ein paar Arbeiter u./o. Gäste durchkamen. Als dann die Leute aus den NRW-Bussen eintrafen wurden die Cops hektisch und fingen sofort an grundlos zu pfeffern und mit ihren Tonfas um sich zu prügeln. Doch der Durchbruch bis direkt an die Kreutzung gelang, so das ab diesem Zeitpunkt die Zufahrtsmöglichkeit zur EZB vollkommen blockiert war. Hubschrauber und Überwachungsflugzeuge kreisten über unseren Köpfen und die Clown sorgten mit Seifenblasen und sehr viel Spaß dafür das die Cops sie hassten ;).

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Als dann zwei gelbe Rauchkörper für die Stimmung gezündet wurden gab es eine Durchsage der Cops das wir den Rauch nicht einatmen sollen der wäre gesundheitsschädlich und man würde sich ja nur sorgen um uns machen, was nur zu verärgertem Gelächter führte da man uns ja kurz zuvor ohne zu zögern großflächig mit Pfefferspray eingedeckt hatte.

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Die erhoffte Verstärkung aus Frankreich viel leider kleiner aus als erhofft aber trotzdem gelang es die Blockade bis zum Zeitpunkt der Auflösung aller Blockadepunkte zu halten. Man zog sich geordnet zurück und wollte über die nächste Brücke um in die Innenstadt zu gelangen auf dem Weg dahin ging man an der auf der anderen Mainseite gelegenen EZB vorbei wo grade Dragi per Heli eintraf und man schrie seine Wut über den Fluß zu der Handvoll „Ehrengäste“ hinüber.

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Als man dann die Brücke betrat stürmten die Riotcops los und es kam zum Clash ohne Rücksicht und mit aller Gewalt hämmerten die Schlagstöcke auf die Demonstranten ein und Literweise Pfeffer ergoss sich über sie . Man musste dabei um die völlig erstaunten Autofahrer herumfließen was es zusätzlich erschwerte eine Druckvolle Spitze durch die Bullenkette zu treiben, trotzdem gelang es sich bis zur Mitte der Brücke vor zu kämpfen.Doch dann waren so viele Aktivisten kurzzeitig ausgeschaltet und mussten erst mal mit Kochsalzlösung behandelt werden das man den Vormarsch abbrach.

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Das Ende der Brücke war eh durch mehrere Hundertschaften, einen Räumpanzer und zwei Wasserwerfer gesichert gewesen so das ein Durchkommen praktisch nicht möglich gewesen wäre. Wie wir später erfuhren befand sich dahinter eines der brennenden Zolipeiautos weswegen man dort so brutal dafür sorgte das wir dort nicht hinkommen und uns im besten fall auch noch mit dem grünen und blauen Finger vereint hätten. Die Zolipei machte durchsagen das sich in unseren Reihen „Gewalttäter“ befänden , was ihre nächsten Schritte diesie anwenden würden erahnen ließ und so löste man den Finger lieber auf und machte sich in 20ger Gruppen auf Umwegen auf den Weg in die Innenstadt. Dort schlossen sich die Kleingruppen mit anderen Kleingruppen zusammen und taten das was sie als das in dem Moment für sinnvoll erachteten. Immer wieder klirte und knallte es und überall stieg Rauch auf. Abschlepptransporter zogen demolierte Polizeiwannen durch die Stadt und Anzugträger schauten jeder Gruppe von Menschen die alternativer aussahen besorgt hinterher.

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Vielerorts sah man die Überreste von brennenden Barrikaden. So ziemlich jede Bank hatte kaputte Scheiben und war schön bunt. Haltestellen mit sexistischer Werbung waren mehr oder weniger vollständig aktiv entfernt worden.

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Als wir versuchten auf die Zeil zu kommen wurde diese grade von den Turtles vollständig abgeriegelt.Nach einiger Zeit ging man zum Römer wo es eine Kundgebung mit ca. 10.000 Menschen gab auf der u.a. ein Sprecher von Syriza , ein Sprecher von Podemos und Naomi Klein mit fundierter Kritik und anheizenden Reden für Stimmung sorgten.

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Da der Tag schon recht lang ging und die Nacht für alle sehr kurz gewesen war, versuchte man dann etwas zu entspannen und Kraft zu tanken bis es um 17uhr losging mit der großen Abschlußdemo. Man hatte sich von den bunten Farben des morgens verabschiedet und die meißten trugen lieber „das kleine Schwarze“ was dem gesamten Demozug auch ein kraftvolleres Aussehen gab. Man lief geordnet und in Ketten los und die Menge wuchs auf weit über 20.000 Menschen an.

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Trotz permanenter Provokation durch die Cops blieb die Menge besonnen. Auch wenn viele teile der Demo im Spalier begleitet wurden und an jeder Kreutzung Wasserwerfer standen, kam es hier zu keinen größeren Auseinandersetzungen. Als man den Endkundgebungspunkt erreichte entfachte sich mitten auf dem Platz ein Feuer in dem manch ein Rucksack verschwand, dessen Inhalt für ein Farbenfrohes und lautes Spektakel sorgte.

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Die Cops rückten irgendwann mit 10ner Trupps in die Menge, doch auch hierbei ließen die Demonstranten es zu keiner Eskalation kommen. Als die Kundgebung sich dem Ende näherte zogen wir noch mal durch die Stadt um uns das veränderte Stadtbild anzusehen und trafen auf viele nette Frankfurter die sich entweder selbst am Tag beteiligt hatten oder zumindest gut fanden was am Tage alles gemacht worden war. Danke an den Eintracht Fan der uns trotz gesperrter U-Bahnen zum Bahnhof begleitete und uns erklärte wie wir zu unserer Unterkunft gelangen konnten. Dort angekommen ließen wir mit den ebenfalls grade eintreffenden Schweden und Spaniern den Tag ausklingen und tauschten unsere Erlebnisse aus. We see us on the Barricades!

Hier weiter Fotos: https://www.flickr.com/photos/99145900@N05/sets/72157651045315780/

Weitere Bilder von einem unserer Comrads der in der und um die rote Zone herum fotografiert hat: https://www.facebook.com/ramteid.lemeir/media_set?set=a.1601106026768474.1073741879.100006072762843&type=1&pnref=story

Video:  https://www.youtube.com/watch?v=ZIh3P-M6XDI

16.03.15 Dügida Gegenprotest #DSSQ

(Aufgrund von Blockupy wurde dieser Beitrag erst eine Woche später erstellt und ist deswegen nicht besonders ausführlich)

Diesmal waren die Gitter nicht mehr ganz so weiträumig aufgestellt wie sonst. Man kam allerorts etwas näher an die Route der Nasen. Dank einem Oberleitungsschaden ging an diesem Tag gar nichts mehr am Bahnhof. Ab ca. 17, 18 uhr fuhr kein Zug mehr. Was zwar auch einige GegendemonstrantInnen davon abhielt Düsseldorf zu erreichen, allerdings ebenso einige der braunen Freunde von der Dittmer, die dieses mal auf die stolze Zahl von 50 Mitläufern blicken konnte. Lange Zeit sah es so aus als würde sich kein Anmelder für die DüGiDasten veranstalltung finden lassen, da es Dittmer ja untersagt worden war da sie die Leute vor der Moschee in den Wochen davor eindeutig zu Straftaten aufgehetzt hatte. Als ihr Anmelder dann doch auftauchte wurde ihr ewig gestriges Gelaber von der eindeutig besseren Anlage der AntifaschistInnen von DSSQ übertönt.

Die Route war diesmal noch kürzer als in der Woche davor und die Dügidasten drehten schon vor dem Streesemanplatz wieder um. Was dazu führte das dieser diesmal von AntifaschistInnen geflutet wurde die zwischen den Palmen standen und ihre Wut über die braune Hetze dem 50 Männeken Trüppchen entgegen schrien. Schnell machten sich die Rechten wieder auf den Rückmarsch und auch deren Endkundgebung viel dieses mal weit kürzer aus. Die Abreise wurde wie immer lautstark begleitet.

Bilder: https://www.flickr.com/photos/99145900@N05/sets/72157649183504484/

Video:  https://www.youtube.com/watch?v=U1Ycftf2DKo&feature=youtu.be

09.03.15 Weg mit braunem Dreck. DüGiDa Gegenprotest

Es war mal wieder Montag. Die Zolipei hat obwohl das Urteil des OVG`s ja schon letzte Woche bestand hatte, trotzdem vorsorglich schon mal die Route so abgesperrt wie in den Wochen zuvor. Die Absperrungen am Mintropplatz waren genauso aufgebaut das man wieder nur die Schleuse hätte benutzen können. Erst kurz vor begin der Kundgebungen wurden die Gitter entfernt und auch die Zolipisten gingen ihres Weges. Am Hauptbahnhof wurden wiedermal großflächig „Rosen auf den Weg gestreut“ und das gesamte Vorplatzareal abgesperrt. Aufgrund der Auflagen war es der Dittmer allerdings untersagt worden weiterhin als Anmelderin oder Rednerin zu fungieren da sie in der Woche zuvor ihre Mob aufgehetzt hatte die muslimischen Mitmenschen in der Moschee rassistisch zu beleidigen und zu bedrohen.
Jedoch war Dominik Rösler von ProNRW / Ratsmitglied in Mönchengladbach für sie eingesprungen und so blieb diese Veranstaltung ihrer tief rechten Linie treu. Mensch sei dank konnte man von seiner gebrüllten Hetze kein Wort verstehen, da die Anlage der antifaschistischen Gegendemonstranten um einiges lauter war und Mensch hier wie immer einen weitaus besseren Musikgeschmack hatte. Man wollte den Erfolg der verkürzten Route wohl nicht einfach so hinnehmen und so wollte die Zolipei von den antifaschistischen Rednern im speziellen eines Mitglieds des VVN, da er ja strafrechtlich relevante Sachen hätte sagen können und man das über Monate hinweg ja im Gegensatz dazu bei den Dügidasten tolleriert hatte. Doch davon ließ sich niemand abhalten seine Meinung kund zu tun. Sobald der rechte Mob seine Stimmen erhob wurde mit Trillerpfeifen so energisch dagegen gehalten das die Cops teilweise ihren Dienst nur mit den Fingern in den Ohren absolvieren konnten. Der eigentliche lauf der Rechten war dieses mal durch die verkürzte Route nur ein Trauerspiel von ein paar sehr schnellen Schritten auch waren dieses mal zum ersten mal Cops um die Dügidasten herrum aufgestellt die auch wirklich in Richtung der Dügidasten schauten und mit dem Rücken zu den Gegendemonstranten.standen was es sonst nicht gegeben hatte. Am erfreulichsten war es zu sehen das dieses mal viel mehr der betroffenen Anwohner vor Ort waren und ihrem Unmut lautstark luft machten und auf scherzhafte weise ab und an so taten als würden sie gleich über die Absperrungen klettern. Die Beschwerden der letzten Zeit schienen ein wenig gewirkt zu haben, den dieses mal hielten sich die Cops weitestgehend zurück und fingen nicht gleich an zu pfeffern wenn man nur in die Nähe der Gitter kam. Als zeichen des Protestes mit Bezugnahme auf die Zeit des Gefahrengebiets in Hamburg hatten einige Demonstranten Klobürsten mitgebracht und forderten das der braune Dreck endlich weg muss. Bei der Abreise der Nasen kam es wieder zu ein paar Zusammenstößen innerhalb des Bahnhofgeländes und auf dem Weg nach Hause ist ein 31 Jähriger Gegendemonstrant von 5 Fascho-Hools angegriffen worden, wobei ihm unteranderem in den Magen getreten wurde. Fazit des Tages , das rechte schlechte Schauspiel ist zwar weitaus kürzer geworden aber deswegen nicht weniger gefährlich.

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02.03.15 Düsseldorf wehrt sich gegen DüGiDa

Das Unverständnis und die Wut, gegenüber dem Verwaltungsgericht und der Zolipei, steigt bei den Düsseldorfern von Woche zu Woche! Wie leider nicht anders zu erwarten war, hatte das Verwaltungsgericht, trotz länger bestehender Anmeldung des Bündnisses #DSSQ, mal wieder zu Gunsten der Nazis entschieden und den Demoteilnehmern erneut verwehrt, auf ihre Kundgebung zu kommen. Anders als letzte Woche, war man aber, mit der Klage dann vors Oberverwaltungsgericht in Münster gezogen und hatte dort auch Recht bekommen. Das schien die Pozilei aber kein Stück zu interessieren!  Erbost schwenkten die Düsseldorfer, in Erinnerung an die Schwedin Danuta Danielsson (die 1985 einem Nazi mit einer Handtasche eine mitgegeben hatte), ihre mitgebrachten Handtaschen. An anderer Stelle versuchten, kurz darauf, ein paar Menschen, die sich diese Unverschämtheiten nicht mehr bieten lassen wollten, sich eine Öffnung der Gitter geben zu lassen, wurden aber mit Knüppel und Pfeffer überredet sich doch woanders hin zu begeben. Die Zolipei reagierte so, wie man es inzwischen von ihr gewöhnt ist und zwar völlig „über“. Sie kesselte (durch eine Polizeikette hinter der Kundgebung) die Demonstranten am Mintropplatz und wollte, über eine halbe Stunde, niemanden mehr zu ihnen stoßen lassen. Dann gelang es aber doch ein paar Entschlossenen, auf die Route zu kommen und die Kreuzung zu blockieren. Erbost über diesen Erfolg, fing die Pozilei an, in den Reihen der noch vor den Gittern stehenden Demonstranten, ihnen bekannt vorkommende Gesichter zu suchen um diese raus zu ziehen. Derweil marschierte der Faschotrupp laut Hetzparolen rufend über die Adersstraße, markierte (wie auch letzte Woche) per Taschenlampen eine Flüchtlingsunterkunft (was als eindeutige Drohung zu werten ist!) und das Dittmer besaß sogar die Dreistigkeit, unter den Augen ihrer Freunde von der Zolipei, bei Anwohnern zu klingeln und diese als „Volksschädlinge!!!“ zu beschimpfen! Wie seit Monaten, gab es auch diesmal wieder Hitlergrüße die aber der Zolipei, Wunder oh Wunder, mal wieder nicht auffielen. Und es wurden Hassparolen vor der Moschee gerufen. Einigen Anwohnern reichte es mit der Hetze und es bewegten sich ein paar Eier durch die Luft auf die Dügidas.  Die Blockade, auf der Kreuzung am Mintropplatz, wurde dann von den Cops rabiat zur Seite gepresst und mit dem Knüppel bearbeitet, um die Faschos im Laufschritt an ihr vorbei zu leiten. Im Hauptbahnhof kurze Zeit darauf, gab es dann ein paar Festnahmen, darunter dann allerdings auch zwei Faschos, was mit Applaus und lautem Gelächter der Demonstranten begleitet wurde. https://www.facebook.com/video.php?v=869313856443465&set=vr.869313856443465&type=2&theater

Ein Glatzkopf (siehe Bild von seiner kurzzeitigen PK) der sonst gerne auch mal auf Demonstrantinnen einschlägt und tritt war bei der Abreise dann ziemlich kleinlaut als er mit seinem Papa von den Cops alleine gelassen wurde. Er hatte Glück das AntifaschistInnen eben nicht so brutal und erbarmungslos sind wie das Pack selbst, sonst wäre der Abend sehr übel für ihn ausgegangen! Lustigerweise kam ihm ein Mensch mit Migrationshintergrund mit einem Taschentuch zur Hilfe wofür er sich dann auch brav bedankte.

Später am Abend wurde dann noch ein Mensch, aufgrund einer Anzeige eines Faschos, im LZ von der Pozilei unter Generalverdacht, wegen des tragens eines Ohrtunnels, gestellt. Nach einer Diskussion von einer halben Stunde, ließ der 4 Sterne Cop dann aber doch von seinem Vorhaben ab, da er ansonsten keinerlei Indizien hatte die auf diese Person zugetroffen hätten.

Es reicht! Das was da Montags immer auf Düsseldorfs Straßen abläuft kann von aufgeklärten Menschen einfach nicht mehr geduldet werden!

Bild des Tages! (Danke an den zufälligen Fotografen)

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01.03.15 BlockupyNRW Treffen im [Hinterhof] Düsseldorf

Es waren ca. 30 AktivistInnen aus den verschiedenen Städten NRW`s anwesend und ein freier Reporter, der wahrscheinlich mit einem der Busse aus NRW mitfahren möchte und auch bei den Aktionen vor Ort sein will, um darüber aus erster Hand zu berichten. Es wurden erst mal alle auf den neuesten Stand der Planungen, vom letzten Aktiven-Treffen in Frankfurt gebracht. Danach wurde noch über Mobi-Aktionen, die noch stattfinden sollen, diskutiert und man einigte sich darauf, das man am 14.03 entweder eine gemeinsame oder verschiedene in mehreren Städten machen will. Die weitere Planung läuft. Danach wurden noch ein paar Sachen vorbereitet für weitere Mobi-Aktionen, die in den nächsten Tagen stattfinden sollen.

Am 15.03. wird es noch mal ein aller letztes Treffen vor dem Tag X geben https://www.facebook.com/events/738167709632092 für letzte Updates und um noch ein paar Fragen zu den Aktionen zu klären.

Wer sich bis jetzt noch nicht entschieden hat, kann natürlich immer noch Karten für die Anreise bestellen, es sind noch genügend Plätze vorhanden:  http://nrw.blockupy.org/anreise/ Zur Not werden auf noch mehr Busse zur Verfügung gestellt.

Es gibt auch noch weiterhin die stylischen Soli T-Shirts für das Blockupy Bündnis käuflich zu erwerben.

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Der Erlös geht ausschließlich an das Bündnis. Ein T-Shirt kostet nur 13,-€, ist Fair-Trade und in diversen Größen erhältlich. Schreibt einfach an die BlockupyNRW Facebookseite:  https://www.facebook.com/BlockupyNRW  und nach Absprache könnt ihr es euch dann im LZ [Hinterhof] oder auch woanders im Raum Düsseldorf abholen

Der 18.03. rückt immer näher, die Vorfreude steigt. Wir werden an diesem Tag, an dem die EZB feiern will, ein deutliches antikapitalistisches Zeichen setzen.

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25.02.15 Erfolgreicher Protest gegen kläglichen Haufen Pegidas in Düsseldorf

1500 AntifaschistInnen gegen 37 Vollpfosten (es sollen zwischenzeitlich sogar ganze 50 gewesen sein [Die Zahlen sind die Angaben der Polizei])! Was für ein kläglicher Haufen (der sich passenderweise um das öffentliche Toilettenhäuschen zusammengerottet hatte). Pegida, dich sehen wir hier wohl nie wieder!
Das Bündnis „Düsseldorf ist bunt“, hat mit der Unterstützung von „DSSQ“ ein richtig großes antifaschistisches Gegenprogramm zu der Hetze am Landtag auf die Beine gestellt. Zwei große Bühnen, mit vielen sehr guten Künstlern und vier weitere Kundgebungen, umzingelten das Rassisten-Gehege. Es ist wirklich zum kotzen, das ein gewisser Herr Neupert, aus Selbstprofilierungsgründen quergeschossen hat und statt der von vielen Menschen, mit viel Engagement vorbereiteten Aktionen und das umfangreiche Kulturprogramm zu bewerben, seinen Status dazu genutzt hat, sein eigenes Ding durchzuziehen und eine unnötige Demo vom DGB veranstaltet hat, so das viele Demoteilnehmer etwas zu spät an den Kundgebungsorten waren um diese als Blockaden zu nutzen und danach auch recht schnell wieder weg waren (sie hatten ja schon die Demo hinter sich) und so die ganze Arbeit und vor allem, auch die Künstler nicht mehr den Zulauf und den Respekt bekommen haben, den sie mehr als verdient gehabt hätten. Auch in der Presse wird, dank ihm, fast nie das Bündnis, sondern nur er und der Appell erwähnt. Sowas ist absolut unsolidarisch!
Zum Rest des Tages. Es gab zwei Schleusenpunkte um ins „Gehege“ zu kommen, einmal am Parkhaus vor dem Landtag und einmal am anderen Ende der Straße, in Richtung Apollo, die sobald diese, als eben diese, erkannt wurden von AntifaschistInnen blockiert wurden. Man ließ nur noch Anwohner und Leute von der Presse durch, Pegidas wurden so gut es ging aufgehalten und mussten mehrmals um den Block laufen, wenn sie überhaupt noch zu ihrer Kundgebung gingen. Das war am Anfang sogar für die Zolipei mehr oder weniger ok, bis der mit den meißten Sternen von ihnen sich anderen Aufgaben widmete. Da fingen dann einige der Robocops wieder schnell mit dem Zuschlagen an.
Im laufe des Abends kam es zu einigen skurrilen Begebenheiten, so wurden AntifaschistInnen auf dem Weg zur Gegenkundgebung von Cops aufgehalten und gefragt wo sie wohl hin wollten und als diese antworteten „na wie Nazis sehen wir wohl nicht aus oder?“ wurde dies als äußerst respektlose Antwort gewertet und man wollte zu dem wissen, zu welcher Gegenkundgebung, es gäbe da A,B,C,D und E. Auch die Antwort A,B,C,D und E wurde nicht akzeptiert, nach einigem hin und her wurden sie aber einfach gehen gelassen. Es ist uns neu, das man sich vorher entscheiden muss zu welcher Gegenkundgebung man geht aber naja.
Noch spaßiger war es, als zwei Faschos ihre eigene Kundgebung verließen mit den Worten „Ey was für eine scheiße die da labern, das gibt es echt nicht!“ (Sehen wir ausnahmsweise mal auch so 😉
Es ging das Gerücht um, das einige der Pegidas in den Polizeiwannen zum Kundgebungsort gebracht worden sind, was man sich erst schwer vorstellen konnte, bis es dann zur Abreise kam. Die Zolipei „kaperte“ einen Bus für die Pegidas und fuhr sie damit von der Kundgebung weg!
Doch den Vogel hatten die Zolipisten schon ganz zu Anfang des Tages abgeschossen. Vier Zolipeiwannen sind schon so gegen 15:30 im Rheinufertunnel aufeinander gecrasht, so das gleich zwei Tunnel (da im anderen der Feuermelder dabei ausgelöst wurde) für den gesamten Abend blockiert waren 😉 !
Alles in allem, ein guter Abend für Düsseldorf! Viele mutige Menschen, die sich diesen Rassisten, mit Organisation und Tatkraft, in den Weg gestellt haben. Wir hoffen das am Montag viele von ihnen da sein werden, um den Spuk um die braune Schlägertruppe von Melanie Dittmer, auch endlich davon zu überzeugen, das hier kein Platz für Fremdenfeindlichkeit und Intoleranz ist!

Ein paar kurze Eindrücke mit Musik: https://www.youtube.com/watch?v=uHoLjmId47U&feature=youtu.be

Gutes Video vom Abend: https://www.youtube.com/watch?v=8psOd3frPNo&feature=youtu.be

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23.02.15 Protestaktionen gegen DüGiDa-Faschos #DSSQ #NoDüGiDa

Verwaltungsgericht und Zolipei haben mal wieder bewiesen auf wessen Seite sie stehen. Nicht auf der Seite der hier lebenden Menschen und erst recht nicht auf seiten von Antifaschisten. Diese Route durch ein stark migrantisch geprägtes Viertel und an 2 Moscheen vorbei zu genehmigen und dafür eine schon länger angemeldete Gegenkundgebung nicht erreichbar zu machen ist eine perverse Frechheit.
Aber fangen wir beim Anfang des Tages an. Der Flashmob im Hauptbahnhof um 18Uhr war mit ca. 350 Menschen recht groß und wurde ziemlich schnell zu einer Sitzblockade die die gesamte Vorhalle des Hbf`s ausfüllte. Ein Angriff von ca. 5-10 Holligans konnte erfolgreich verhindert werden. Die Blockade wurde nachträglich von einem lauthals über den Papierkram fluchenden Cop genehmigt. Leider wurden die Faschos trotzdem am Rand von ihr zu ihrer Kundgebung geleitet.
Kurze Zeit später versammelten sich ca. 500 Menschen am Mintroplatz um zu ihrer angemeldeten Kundgebung zu gelangen. Was ihnen aber von den Cops verwehrt wurde. Nachdem sie dann auch noch ihre Helme aufsetzten und die Pferdestaffel holten, wurden alle Menschen sauer und zwar auch die sogenannten „normalen Bürger“ fingen an am Gitter zu rütteln oder hatten zumindest kein Problem damit das Mensch dies tat. Dann kam die lächerliche Ansage das die Zolipei die Leute ja zu ihrer Kundgebung lassen würde allerdings nur in 10ner Gruppen mit 1 zu 1 Betreuung. Nachdem eine Gruppe so durch das Nazi-Gehege begleitet worden war, entschied sich die nächste Gruppe diesen Quatsch nicht mit zu machen und beschloss sich als sie die Mitte der Kreuzung erreicht hatten sich auf dieser nieder zu lassen. Die Cops waren stinksauer, einer brüllte es gibt jetzt eine Ansage, dann werdet ihr geräumt, noch während er die Worte aussprach griffen seine Kollegen schon beherzt mit Schmerzgriffen zu. Die umeinander verschlungenen AktivistInnen wurden mit aller Gewallt auseinander gerissen und teilweise Kopfüber weggeschlept dabei mehrmals fallen gelassen, beleidigt und zum Schluß auf dem Kundgebungsplatz „abgeworfen“. Der Zeitpunkt war gut, es dauerte nur 1-2 Minuten und der Faschozug marschierte vorbei, hätten es ein paar mehr Menschen auf die Kreuzung geschafft wären die Nazis blockiert gewesen. Die Menschen die sich dann innerhalb des Kundgebungsortes befanden waren mehr oder weniger für kurze Zeit dort gefangen da man ihnen an beiden Seiten den Ausgang verwehrte. Als man sie dann schließlich Richtung Bahnhof begleitete wurden sie dort wieder nicht zur Kundgebung durchgelassen und Cops standen ratlos vor Cops und zuckten dann mit den Schultern und ließen die Aktivisten dann einen eigenen Weg aus dem gesperrten Areal suchen da sie selbst nicht mehr wussten wo man den raus könnte.
Wenigstens dauerte der Spuk diesmal nur halb so lange wie sonst, die Nazis müssen ihre Route wohl mehr oder weniger im laufschritt absolviert haben denn um kurz nach 20 Uhr wurden sie schon zum Bahnhof gebracht. Dieser wurde komplett abgeriegelt und die Cops versuchten mit allerlei Schmerzgriffen und in die Schulterblätter gepressten Ellenbogen, die AktivistInnen von den Faschos weg zu drängen. Zur Provokation stellten sie sich zusätzlich mit 5er Trupps in die Gegendemonstranten weil sie wohl hofften so etwas herbeizuführen was den Einsatz gerechtfertigt hätte. Es muss an manchen stellen auch zum Einsatz von Pfefferspray gekommen sein.
Heute Abend 23.02 gibt es ein Antifa Cafe im Hinterhof zum Thema DüGiDa https://www.facebook.com/events/851637384895199/?ref_dashboard_filter=upcoming
Und Morgen heist es dann PEGIDA NRW davon zu überzeugen nie wieder zu kommen.
https://www.facebook.com/events/624174101062705/?ref_dashboard_filter=upcoming

Video mit ein paar Eindrücken vom Flashmob und des Zolipeiaufgebotes : https://www.youtube.com/watch?v=vJeRea2OqtE&feature=youtu.be

Video von den Faschos am Hbf: https://www.facebook.com/video.php?v=866036803437837&set=vr.866036803437837&type=2&theater

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22.02.15 Blockupy Aktiven Treffen in Frankfurt

Nach einer Verzögerung von einer halben Stunde, da das Studierendenhaus noch nicht geöffnet worden war, trafen sich um 11Uhr30 ca. 150 Aktivisten um die letzten Absprachen für den 18.03. zu treffen. Obwohl die Erwartungen auf die Teilnehmer Zahlen in der letzten Zeit niedriger als sonst eingeschätzt wurden, konnten diese nun freudig wieder nach Oben korrigiert werden, da es europaweit eine sehr positive Resonanz und Bezugnahme in anderen Protesten auf Blockupy gab. So das sich jetzt weit mehr Busse aus Italien, Spanien, Griechenland, Belgien, den Niederlanden, Dänemark, Frankreich, Polen u.a. angekündigt haben.

Dieses mal werden auch viel mehr Schüler https://www.facebook.com/pages/Schule-goes-Blockupy/1586337094911555 und Gewerkschafter am Protest teilnehmen. Sogar der Bürgermeister von Frankfurt hat ein Statement raus gehauen in dem er betonte das Frankfurt eine lange Geschichte des Protestes aufweisen kann und er dies auch für richtig und wichtig halte.

Im ersten Plenum wurden erst mal alle auf den aktuellen Stand der Planungen gebracht und noch ein paar offene Fragen der Teilnehmer geklärt. Danach gab es eine kurze Mittagspause in der sich alle bei leckerer VoKü stärken konnten und noch ein paar Mobi-Fotos geschossen wurden: https://www.facebook.com/blockupy.europe/photos/pb.137067016460345.-2207520000.1424696296./431492043684506/?type=3&theater

Danach ging es in die einzelnen AG`s. Deren Ergebnisse dann im Abschlußplenum zusammen getragen wurden.

Auch aus Düsseldorf wird es wieder Busse geben, mehr dazu hier: http://nrw.blockupy.org/anreise/

Hier die Bekanntgabe des Bündnisses nach dem Treffen : https://www.facebook.com/notes/blockupy-europe/blockupy-endspurt-für-aktionstag-am-18-märz-hat-begonnen-mobilisierung-läuft-auf/432173530283024

Mobi Video: https://vimeo.com/118817587

Das beste neue Plakat : https://www.facebook.com/InterventionistischeLinke/photos/a.904770876214870.1073741828.613810941977533/976250615733562/?type=1&theater

Noch ein Infoabend zu Blockupy am 26.02 in der Butze: https://www.facebook.com/events/1396001347373876/

Das BlockupyNRW Treffen am 01.03. https://www.facebook.com/events/405784146256128/?ref=5

Und am 15.03 wird es dann noch mal letzte Infos geben: https://www.facebook.com/events/738167709632092/

Kommt alle! Bringt Freunde mit. Greifen wir gemeinsam am 18.03. das Herz der Bestie an!

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19.02.15 Protestaktion am Gericht und Polizeigewalt-Vortrag in der Butze

Gestern gab es um 11Uhr eine Protestaktion/Pressekonferenz vor dem Verwaltungsgericht in Düsseldorf auf der Bastionsstraße. Es waren ca. 30 AktivistInnen die mit Transparenten, Schildern und Redebeiträgen ihr Unverständnis gegenüber der Entscheidung des Gerichtes Auflagen der Polizei gegen „Dügida“, wie z.B. Platzverlegung, Kürzung der Route etc. zu verhindern, zum Ausdruck brachten. “Versammlungsfreiheit ist ein hohes Gut”. Das sehen wir ebenso jedoch kann es nicht sein das auch nach Anschlägen gegen Geschäfte auf der Straße und Morddrohungen gegenüber Anwohnern weiterhin jeden Montag für die (inzwischen) eindeutig von Neo-Nazis dominierten DüGiDasten halb Düsseldorf lahm gelegt wird und jegliche Art von Gegenprotest so starken Repressionen ausgesetzt ist. Es waren auch ca. 10 Pressevertreter vor Ort die über die Aktion berichteten, die auch alle interessiert die Meinungen der Beteiligten dokumentierten, nur ein Bild Reporter hatte seinen Tonfall nicht im Griff und kommandierte die Leute für sein gestelltes Foto ziemlich barsch rum. 3 der 5 Anmelder und Frau Çelebi hielten kurze Ansprachen zum Thema, siehe Video: https://www.youtube.com/watch?v=k3Paj4_M8oM

Fotos: https://www.flickr.com/photos/99145900@N05/sets/72157650500925768/

Abends ging es dann noch in die Butze ( https://www.facebook.com/butze.kollektiv?fref=ts ) , dort gab es eine Fotoausstellung zum Thema Polizeigewalt und einen Vortrag mit Diskussionsrunde mit dem Titel: „Polizeigewalt in Düsseldorf – Was tun?“, wo unter anderem über die Polizeiübergriffe gegen Gegendemonstranten bei den DüGiDa-Aufmärschen geredet wurde. Es war recht gut besucht, ca. 40-50 Menschen, die zum Teil zum erstenmmal mit Polizeigewalt konfrontiert waren und auch einige die sie am eigenen Leib in den letzten Wochen erfahren hatten. Es wurde ein fiktiver Fall durchgesprochen um zu erklären was man tun kann und sollte aber auch wie wenig Chancen z.B. eine Anzeige gegen Bullen hat. Nichts desto trotz ist es natürlich immer wichtig mit den Leuten der RHG und der Roten Hilfe in Kontakt zu treten da sie einem bei einer solchen Sache immer beistehen und Chancen und Risiko von eventuellen Maßnahmen besser einschätzen können. Links: http://ifuriosi.org/artikel/rechtshilfegruppe-duesseldorf/
http://rhduesseldorf.blogsport.de

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